
Twitter habe ich bisher der erfolglosen Suche nach Sinn und Nutzen wegen geflissentlich ignoriert. Ich bin da wohl zu wenig webzweinullig für. Der hier und da aufgeführte Nutzen ist längst mit anderen, besseren Mitteln möglich. Aber gut, nun gibt es da Twittervision, eine Weltkarte voller Twitters, die einen rund um die Uhr mit lauter Twittermeldungen berieselt. Quasi Twitter-TV auf Google-Maps. Das ist dann jetzt so sinnfrei, dass es schon wieder Sinn macht. Zumindest dann, wenn man sich einfach nur berieseln lassen will mit Dingen, die das Leben anderer ausmacht. Obwohl das auch schon wieder zu hoch gegriffen ist.
Was ist nun dieses Twitter. Kurz erklärt, ist das gefeedetes (vergl. RSS-Feeds) Short Instant Messaging als Microblogging über das was jemand gerade tut und in die Welt hinaustexten muss. Egal, ob das auch jemanden interessiert oder nicht. Wie das genau aussieht, schaut man sich dann besser auf Twitter.com an.

2 Kommentare vorhanden
Was das Verständnis für den Nutzen solch eines Dienstes (Twitter) angeht, bin ich wohl auch völlig Web1.0 … und da bin ich auch stolz drauf!
du bist nicht allein :)
Ein Trackback
[...] mir letztens den an sich sinnfrei wirkenden Dienst von Twitter.com angeschaut. Per Microblogging kann man der Voyeur-Welt da draußen mitteilen, was man gerade so Langweiliges treibt. Web2.0 [...]