damals / politik / 24.03.2009

von Denk- und Sprechvorgaben

Diesmal war es der Erwin, der nicht die verordnete Sicht auf DDR-Geschichte teilte, und deshalb von den Medien und Politikern angegriffen wird. Im 20. Jahr nach 1989 soll keiner anders denken, als von den sich-selbst-gleichgeschalteten Medien, einer Mehrheit der Politiker und den Berufs-„DDR-Bürgerrechtlern“ vorgegeben.

Die Meute heult auf

Ein schwieriges Thema dieser Umgang mit der DDR-Geschichte. Jedem sollte der persönliche Teil der Sicht auf die Dinge zugestanden sein. Wenn dies freilich auch Grenzen hat. So weiß ich persönlich von damaligen Stasi-Bediensteten der HVA, die Instrumente der DDR wie Hohenschönhausen in der Form leugnen. Ganz so, wie man es von Leugnern aus anderen Epochen kennt. Doch dies sind letztlich die Dinge, an denen sich die DDR in der Rücksicht messen lassen muss und Begrifflichkeiten für das was sie war, definiert. Schon aus dem verlogenen Selbstbildnis heraus, dass tagein tagaus durch gleichgeschaltete Propaganda auf den DDR-Bürger einwirkte. Das sollte man nicht vergessen.

Einen Kommentar schreiben

oder einen Trackback hinterlassen: Trackback URL

Name und Email-Adresse bitte immer eintragen. Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.



  

nach oben