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Spiel / 16.10.2009 / 2 Kommentare

Vienna Calling

Das letzte Content-Update mit der Kampagne “Crash Course” war schlichtweg eine Enttäuschung. Gerade mal zwei Maps enthält die Kampagne und ist ansonsten vor allem durch einen unangenehmen Soundbug geprägt, der bis dato nicht beseitigt wurde. Zum Glück aber gibt es mittlerweile auch für Left4Dead fleißige Mapper, denen zunehmend sehr gute Maps und Kampagnen gelingen.

Eine dieser gelungenen Kampagnen, wegen ihres Umfangs mit besonders großen Maps und der sehr düsteren Stimmung, ist “Vienna Calling”. Die Kampagne besteht aus 5 Maps, die in ihrer Summe – je nach Schwierigkeitseinstellung – ein echt horrormäßiges Sightseeing durch Wien ergeben. Die Stationen im einzelnen sind: Vienna City, Kaiser- Franz-Josef-Trainyard, Nussdorf District, Donauinsel und als großes Finale der Donauturm.

Die Kampagne ist 234MB groß (gepackt 78MB) und steht bei L4Dmaps.com zum Download bereit. Installiert wird die Kampagne, indem man die VPK-Datei einfach mit der “addoninstaller.exe” (..\SteamApps\common\left 4 dead\bin\) öffnet.

2 Kommentare vorhanden

  1. HeadBanger
    geschrieben am 10. December 2009 um 10:51 Uhr | Permalink

    Die Kampagne ist echt riesig und sehr detailiert. Möchte nicht wissen wie lange die Jungs zum Compilen und für die Navs gebraucht haben. ^^
    Aber so groß und schön sie auch ist, soviele Fehler findet man in ihr. Angefangen von unsichtbaren Mauern und Böden durch die man ohne Probleme hinter die Mauer fallen kann, von wo aus man nicht mehr wegkommt, über Nav-Fehler an denen die Bots hängen bleiben, bis hin zu einigen Stellen an denen man aus dem Level hüpfen kann, ohne viel Anstrengung. Dann gibts in einem Abschnitt einen toxischen Fluss. Man verliert Lebenspunkte wenn man ihn betritt, was ja soweit noch logisch ist. Aber geht man in ihm einmal zu Boden, ist man verloren. Denn der sich immer wiederholene Schaden, den man erleidet, hindert andere daran der Person aufzuhelfen. Sie fällt immer wieder hin. Ergo: Fällste rein, biste hin! Bisschen drastisch, find ich.

    Aber diese Fehler mal ausser Acht gelassen, gefällt mir diese Kampagne vom Gesamtbild beinahe besser als jede Kampagne von Valve selbst! Schön verwinkelt, mal drinnen, mal draußen, unterirdisch, eine Zugfahrt, ein Aufzug, Stadt, Wald, eine Fähre, tonnenweise Fahrzeuge, komplett dunkle Orte, wenig Waffen, selten Munition. So wie es sich gehört.

    Euer HeadBanger

  2. HeadBanger
    geschrieben am 10. December 2009 um 10:57 Uhr | Permalink

    Achja, eine Sache hab ich noch vergessen. So anspruchsvoll die Kampagne auch ist, das Finale ist etwas mau. Man setzt sich mit den Leuten oben auf die verschüttete Treppe und ballert alles weg was zuckt. Wenn der Tank kommt, einfach zu dem großen Loch im Boden und wenn er da rausklettert einfach ballernd auf die gegenüberliegende Seite laufen. Er fällt wieder rein, und klettert dann auf unserer Seite hoch. Und das machste einfach bis er tot ist, was bei Shottis ziemlich fix geht. Danach springste quasi von da oben fast schon direkt in den Heli. Da sollten sich die Leute mal ein Beispiel an dem Finale von “Night Terror” nehmen. Das härteste was ich je gepielt habe! Dagegen ist selbst das von “Crash Course” noch relativ einfach. :-D

    Aber hey, jeder empfindet und sieht das anders. Jeder spielt anders. Habe Leute auch schon auf Easy verrecken sehen. Und DAS ist echt schon ne Kunst. :-P

    Haut rein!
    Shove and Shoot!

    Euer HeadBanger

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