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Spiel / 3.05.2007 / 2 Kommentare

Valve macht die Schotten dicht

Derzeit läuft der Betatest eines neuen Updates für die Source-Engine. Neben vielen Bugfixes wird es auch einige Neuerungen geben, bei denen eine wohl wieder für viel Aufschrei sorgen wird. Nach dem großen Update im November letzten Jahres gab es viel Aufregung um den Befehl “cl_restrict_server_commands”. Dieser Befehl sorgt, wenn aktiviert (auf “1” gesetzt), dafür, dass keine Server-Befehle mehr am Client ausgeführt werden können. Dadurch, das mit dem Update dieser Befehl automatisch auf “1” gesetzt war, funktionierten damals sehr viele Plugins wie z.b. Mani’s Admin Plugin nicht mehr. Lösung war damals, den Wert in den Settings auf “0” einzustellen.

In der neuen Betaversion ist dieser Befehl nun nicht mehr einstellbar und steht standardmässig auf “1”. Dies wird dann auch in der finalen Version des Source-Engine Updates der Fall sein. Bedeutet also, dass dann Plugins erstmal keine Befehle mehr zu den Clients schicken können.

Alfred Reynolds von Valve äussert sich in der Mailingliste zu den Hintergründen:

The convar was removed as we had no effective way to otherwise protect
it. Large numbers of servers were using exploits to set the value of
this cvar without the users permission.

If you write a plugin that runs client commands and you believe you have
a command that won’t let you exploit a users game process (i.e rebind
keys, kills them, etc) then mail me (offlist) the details and we can
talk about adding it to the allowed list.

Zblock in particular can still function perfectly, they can use the API
we specially added for them to query CVAR values and then kick users
with cvars outside of their configuration ranges.

– Alfred

Damit werden Plugins wie z.b. “Cvarblock” oder “Zblock” bald der Vergangenheit angehören, weil sie einfach nicht mehr gebraucht werden. Grundsätzlich steht für Plugins allerdings weiterhin die API (Programmierschnittstelle) zur Verfügung. Desweiteren sind bestimmte Befehle nun explizit dafür gekennzeichnet (“FCVAR_SERVER_CAN_EXECUTE”), dass sie am Client ausgeführt werden können. Auch wenn es jetzt erstmal wieder massig Probleme mit nicht mehr funktionierenden Plugins geben wird, ist dies dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. Negative Manipulationsmöglichkeiten vom Server in Richtung Client mit oder ohne Plugins werden so weiter eingeschränkt.

Eine weitere große Neuerung ist die Einführung des sogenannten Pure-Mode. Ist bei einem Gameserver der Pure-Mode aktiviert, kann beim Client kein Custom Material, also andere Waffen- oder Playermodels, mehr verwendet werden. Counter-Strike:Source läuft dann nur in der absoluten Originalversion. Dieser neue Modus ist ein sehr gutes Mittel im Kampf gegen Cheater, die bisher weitgehend unerkannt farbige Models oder manipulierte Texturen verwenden konnten.

2 Kommentare vorhanden

  1. geschrieben am 13. June 2007 um 10:06 Uhr | Permalink

    Einerseits gut – andererseits sehr sehr schlecht..

    Ich komme (z. B.) nicht mehr auf unseren WarServer da “cl_restrict_server_commands” nicht auf null gestellt ist. Das muss jetzt erstmal gefixt werden. Und das CVAR-Block nicht mehr funktionieren soll ist auch nicht so wirklich berauschend..

    Naja mal schauen was es für Alternativen geben wird.

    BTW diese Edit funktion ist ja mal geil :T

  2. arne
    geschrieben am 13. June 2007 um 10:27 Uhr | Permalink

    Den Befehl “cl_restrict_server_commands” gibt es schon nicht mehr. :)
    Mit dem heutigen Update ist wieder einiges anders. Schau mal hier: Source Engine jetzt mit Pure Server Modus

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