software / 23.01.2007

Tim O’Reilly über das Web 2.0

Tim O’Reilly im Interview bei der Berliner Zeitung über das Web 2.0 und was daraus noch werden kann/wird.

Denkbar wäre, dass die Gesetzmäßigkeiten des Web 2.0 auf die stoffliche Welt, beispielsweise auf die Logistik einer Firma übertragen werden. Stellen Sie sich ein Warenlager vor, in dem jeder Gegenstand einen Chip enthält und überwacht wird und eine Software installiert wird, die eigenständig aus den Daten Verbesserungen errechnet. Es gibt schon Beispiele für solche Möglichkeiten. Eine schlaue Idee habe ich gerade im Fernsehen gesehen: Ein Mobilfunkunternehmen hat Sensoren in Taxis installiert, die Funklöcher registrieren. Und die Fahrgäste werden als Zufallsgeneratoren genutzt, weil die Taxis sie zu allen möglichen Adressen fahren. Weder Fahrgast noch Fahrer sind sich bewusst, dass sie gerade die Zuverlässigkeit des Mobilfunknetzes erhöhen.

Der Begriff Web 2.0 wurde seinerzeit durch den O’Reilly-Verlag und MediaLive International für die gleichnamige Konferenzreihe geschaffen.
Das komplette Interview
Web 2.0 als Inbegriff eines neuen Netzverständnisses

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