politik / 17.03.2008

Tibet

und die bange Frage: Gibt es dort Blogger?
Von meiner Außenstelle in Shanghai weiß ich, dass das Thema ziemlich linientreu gesehen wird. Alles Andere hätte jetzt auch verwundert. Auch weil man dort so gut wie nur gefilterte Nachrichten bekommt. Was mich wiederum wundert, dass sie, die Außenstelle in Shanghai, Anfang 20, nett, freundlich, gut aussehend und vor allem Deutsch studierend, sich nicht wundert, wenn jetzt gerade wieder so viele Internetseiten nicht funktionieren. Vielleicht weiß sie aber auch nur zu gut, warum sie sich nicht wundern sollte…
Tibet jedenfalls wird jetzt erstmal dicht und bis Anfang August – der Beginn der Olympischen Sommerspiele 2008 – chinesisch gemacht. So richtig. Gruselig mal wieder, muss man sagen, wie manche Politiker, beeinflusst von wirtschaftlichen Interessen (?) kategorisch Reaktionen wie Oylmpia-Boykott ausschließen. Tibet ist halt nicht der Kosovo und China nicht Serbien.

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