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Musik / 14.01.2006

taken from …

Tja. Ganz ehrlich. Die Sache mit Mark Spoon hat mich doch trauriger gemacht, als ich zunächst dachte. Es ist nicht nur, dass einem mal wieder die Endlichkeit des Seins vor Augen geführt wird. Nachdem ich mir in den letzten Tagen einige Tapes aus vergangenen Zeiten angehört habe, kamen viele schöne Erinnerungen hoch. Mit ihnen auch der Blick auf die DJ’s, die damals – wie sicherlich auch heute noch – elementaren Anteil daran hatten, dass die unzähligen Techno-Parties so fett waren. Es war ne geile Zeit, ganz so wie es Juli in einem Song, wohl etwas anderes meinend, besingen.

Maßgeblichen Anteil hatte eben auch Mark Spoon. Das viele so empfinden und sich jetzt, wo er verstorben ist, mit Leidenschaft daran erinnern, zeigen die vielen Einträge im Kondolenzbuch von mark-spoon.com. Es gibt aber auch jene, die jetzt nachtreten müssen. Er war ohne Zweifel ein umstrittener Charakter und ist desöfteren mal – gelinde gesagt – unangenehm aufgefallen. Solche Geschichtchen wirken jetzt jedoch eher wie ein misslungener Profilierungsversuch.

Gestern Abend gab es auf HR3 mit Ausschnitten aus zwei alten Clubnights mit Mark Spoon einen wunderschönen Flashback ins Jahr 1994 – damals gab es die erste Clubnight mit ihm – sowie ins Jahr 2000, als er seinen letzten Auftritt in der Clubnight hatte. Sonntag läuft auf HR3 ab 14 Uhr ein Special mit einem Rückblick auf das Leben von Mark Spoon.

Abschliessend sozusagen als letztes R.I.P. sein Set auf der Loveparade 2000 Abends an der Siegessäule. 20 Minuten, deren Ende wohl symbolischer nicht sein könnte. Download

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