Die Gemeinschaft von Klein-Bloggersdorf lebt von den Geschichten, die durchs Dorf getrieben werden und an denen keiner so richtig vorbei kommt. Man erinnere sich nur an die ‘Jamba’-Story. Weitere folgten. Diesmal geht es um StudiVZ.net, ein Studenten-Netzwerk, eine Online-Community, eine Datensammelbank. Wie auch immer man diese Web2.0 Blüte nennen möchte.
Eigentlich eine weitere Erfolgsgeschichte eines IT-Jungunternehmers, wären da nicht die Probleme und offenen Fragen des Datenschutzes und dem was sich in Sachen Datenhandel anbahnt, sowie das private Bild, welches sich durch z.T. selbstveröffentlichte Videos von diesem Jungunternehmer als mit Kamera bestückter Belästiger von Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln zeigt. Und dann ist da nicht zuletzt – sondern eher als Auslöser der Treiberei durchs Dorf – der Gebrauch von Stilmitteln der Nazizeit für eine Einladung, Anlass für Aufmerksamkeit und Kritik.
Ich möchte jetzt nicht alles wiederkäuern, was längst woanders gut recherchiert zusammengetragen wurde:
StudiVZ – Der Hitler-Screenshot und der Käufer Facebook
StudiVZ – Spendenaktion
(weitere Links jeweils dort)
Interessant dürfte diese Geschichte nicht nur für Studenten sein, die sich bei StudiVZ.net angemeldet haben. Es sollte jeden Internet-Nutzer sensibilisieren, wie er mit seinen persönlichen Daten und speziell mit der Weitergabe umgeht.

