Wenn man sich bei jedem zweiten Social Web 2.0 Dreckszeug anmeldet, wobei die im folgenden zu erkennenden Dienste nicht explizit als solches bezeichnet sind, dann kommt es schon mal dazu, dass diese Dienste ihre gesammelten Daten auch irgendwie in Anwendung bringen. So warben bis vor ein paar Stunden drei dieser Social Web 2.0 Anbieter in Textanzeigen mit den Vollnamen einiger ihrer Nutzer.

drei Beispiele, Vollnamen unkenntlich gemacht
Sicherlich aus Zufall traf es auch ein paar Blogger. Deren Empörung ist nun groß:
Update: Facebook-Werbung
Web2.0 Werbung, jetzt auch in meinem Namen, fuck.
Neben der durchaus berechtigten Beschwerde klagt man in einem Fall auch gleich auf Schadensersatz. Einer dieser Userdaten-generierten Werber beruft sich übrigens auf die Unbedenklichkeitserklärung der eigenen Rechtsabteilung. Sicher auch mit Blick auf ihre AGB’s. Und diese sollte man sich am besten immer genau durchlesen, bevor man seine Identität irgendwelchen Internetseiten offenbart. Vielleicht erspart man sich die Arbeit aber schon, wenn man sich vorher überlegt, ob man wirklich jeden zweiten “Social” Dreck benötigt, der da draußen angeboten wird.


