web 2.0
sonst so / 23.04.2008 / 1 Kommentar

Social Web Boomerang 2.0

Wenn man sich bei jedem zweiten Social Web 2.0 Dreckszeug anmeldet, wobei die im folgenden zu erkennenden Dienste nicht explizit als solches bezeichnet sind, dann kommt es schon mal dazu, dass diese Dienste ihre gesammelten Daten auch irgendwie in Anwendung bringen. So warben bis vor ein paar Stunden drei dieser Social Web 2.0 Anbieter in Textanzeigen mit den Vollnamen einiger ihrer Nutzer.


drei Beispiele, Vollnamen unkenntlich gemacht

Sicherlich aus Zufall traf es auch ein paar Blogger. Deren Empörung ist nun groß:
Update: Facebook-Werbung
Web2.0 Werbung, jetzt auch in meinem Namen, fuck.

Neben der durchaus berechtigten Beschwerde klagt man in einem Fall auch gleich auf Schadensersatz. Einer dieser Userdaten-generierten Werber beruft sich übrigens auf die Unbedenklichkeitserklärung der eigenen Rechtsabteilung. Sicher auch mit Blick auf ihre AGB’s. Und diese sollte man sich am besten immer genau durchlesen, bevor man seine Identität irgendwelchen Internetseiten offenbart. Vielleicht erspart man sich die Arbeit aber schon, wenn man sich vorher überlegt, ob man wirklich jeden zweiten “Social” Dreck benötigt, der da draußen angeboten wird.

sonst so / 19.03.2008

Bloggerjobs.lol

Das ist geradezu Tristesse Deluxe.
Hast Du sehr schön be- und aufgeschrieben.

sonst so / 25.04.2007

Nachbars Weblog: web2null

Wer beim Thema Web 2.0 vor Begeisterung kaum die Füsse auf dem Boden halten kann, dem sei auf die Schnelle das Weblog web2null.de nahegelegt. Dort werden seit über einem Jahr Webdienste vorgestellt und gesammelt, die sich im Umfeld des “Web 2.0″ tummeln. Mittlerweile gibt es wohl kaum noch einen Bereich, für den sich nicht eine passende Web 2.0 Anwendung im Internet finden ließe. Neben der Entwicklung ständig neuer Dienste ist das Clonen von bereits vorhandenen Diensten ebenso sehr beliebt. Das Schöne an dem riesigen Angebot ist, dass einige dieser Webzweinuller direkt wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

sonst so / 11.04.2007

Erste re-publika Zwischenbilanz

Frisch von der SMS-Wand*:
republica-zwischenbilanz.png
Die re:publica ist ein derzeit in Berlin stattfindendes Usertreffen von sogenannten A-Bloggern und jenen, die mal solche werden wollen (Vermutung!), plus interessierte Noch-Nicht Blogger. Thema ist das Leben. Im Netz. In Zeiten des modernen Web 2.0 ordentlich zur Konferenz aufgeblasen und markig gesponsert. Gerüchteweise soll derzeit auch eine Alternativ-Konferenz von Nicht-Mehr Bloggern stattfinden. Hab da aber im Netz noch nichts zu gefunden.
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prem / software / 22.03.2007 / 3 Kommentare

World of Twitters

twitterworld.jpg
Twitter habe ich bisher der erfolglosen Suche nach Sinn und Nutzen wegen geflissentlich ignoriert. Ich bin da wohl zu wenig webzweinullig für. Der hier und da aufgeführte Nutzen ist längst mit anderen, besseren Mitteln möglich. Aber gut, nun gibt es da Twittervision, eine Weltkarte voller Twitters, die einen rund um die Uhr mit lauter Twittermeldungen berieselt. Quasi Twitter-TV auf Google-Maps. Das ist dann jetzt so sinnfrei, dass es schon wieder Sinn macht. Zumindest dann, wenn man sich einfach nur berieseln lassen will mit Dingen, die das Leben anderer ausmacht. Obwohl das auch schon wieder zu hoch gegriffen ist.
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software / 23.01.2007

Tim O’Reilly über das Web 2.0

Tim O’Reilly im Interview bei der Berliner Zeitung über das Web 2.0 und was daraus noch werden kann/wird.

Denkbar wäre, dass die Gesetzmäßigkeiten des Web 2.0 auf die stoffliche Welt, beispielsweise auf die Logistik einer Firma übertragen werden. Stellen Sie sich ein Warenlager vor, in dem jeder Gegenstand einen Chip enthält und überwacht wird und eine Software installiert wird, die eigenständig aus den Daten Verbesserungen errechnet. Es gibt schon Beispiele für solche Möglichkeiten. Eine schlaue Idee habe ich gerade im Fernsehen gesehen: Ein Mobilfunkunternehmen hat Sensoren in Taxis installiert, die Funklöcher registrieren. Und die Fahrgäste werden als Zufallsgeneratoren genutzt, weil die Taxis sie zu allen möglichen Adressen fahren. Weder Fahrgast noch Fahrer sind sich bewusst, dass sie gerade die Zuverlässigkeit des Mobilfunknetzes erhöhen.

Der Begriff Web 2.0 wurde seinerzeit durch den O’Reilly-Verlag und MediaLive International für die gleichnamige Konferenzreihe geschaffen.
Das komplette Interview
Web 2.0 als Inbegriff eines neuen Netzverständnisses

27.11.2006 / 1 Kommentar

Blase 2.0

Bitte Anschnallen. Da platzt bald was.
Es war ein wahrer Krimi, was sich letzte und vorletzte Woche bei Blogbar.de abspielte. Beinahe Tag für Tag enthüllte Don Alphonso neue Ungeheuerlichkeiten rund um StudiVZ. Ich schrieb hier schon darüber. Vorläufiger Höhepunkt in diesem Krimi ist innerhalb dieses Studentennetzwerks eine Interessengruppe, die stalking-ähnlichen Aktivitäten nachgeht. Über 700 Mitglieder hat diese Gruppe und auch Betreiber des StudiVZ sollen dort Mitglied sein.
Es ist viel zusammen gekommen bei Blogbar.de. Aber es lohnt, sich da durchzulesen. StudiVZ ist ein Paradebeispiel im negativen Sinne für die Datensammelbanken im ‘Web 2.0′. Es sollte jeden Internet-Benutzer sensibilisieren, wieviel er von sich und seinen Daten im Internet preisgibt.

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