twitter
sonst so / 11.03.2009

Twitter im Amokrausch

Heute war die Stunde Twitters im deutschsprachigen Raum. Durch einen Amoklauf nicht gerade ein rühmlicher Karriereschub für Twitter, wenn man sah, was dort so teilweise über die entsprechenden Tweets lief. Nachrichtensender wie N24 zitierten zeitweise aus den Twittermeldungen wie sonst aus den Tickern von Nachrichtenagenturen. Das machte nicht wirklich Sinn und hat mit gutem Journalismus auch nichts tun.

Die erste Meldung auf Twitter überhaupt soll heute morgen von Tontaube gekommen sein. Gegen 10:30 Uhr twitterte sie vom Winnender Bahnhof und warnte ihre Freunde vor einem Amoklauf an der Realschule Winnenden. Was sie mit ihrer Twittermeldung los getreten hat und was dann auf sie zu kam, berichtet sie in einem Interview bei SÜDWILD, welches sich, wenn man die Fragen an Tontaube anschaut, in die Reihe der “schmierigen” Berichterstattung einreiht. Das wird – so kann man befürchten – dann jetzt alles, gewürzt mit vielen neuen Präventivideen, die nächsten Tage noch so weiter gehen. Tage der Pause von der Finanz- und Wirtschaftskrise.

sonst so / 11.03.2009 / 2 Kommentare

schrecklich…

was da wieder passiert ist. Können sich solche Typen nicht einfach in ihren Kellern einschließen und die Welt von sich in Frieden lassen? *kopfschüttelnd*
Die Stunde von Twitter – selbstaktuallisierende Suche nach den Schlagworten des Tages: #winnenden, #amoklauf und #AusWinnenden

sonst so / 21.10.2008

Ich gestehe

Auch ich habe mal getwittert. Ich bin dann allerdings recht schnell an die Grenzen der Sinnhaftigkeit gestoßen. Vom selbst gesteckten Ziel meines Twitterns mal ganz abgesehen. Mit dem ersten Tweet – so nennt man die 140 Zeichen langen Botschaften im Twitterland – war dann und erst recht nach dem Studium vieler anderer Tweets eigentlich auch schon wieder alles gesagt. Meine Privatsphäre gehört mir und bleibt bei mir. Und so fristet nun der kleine asce seit mehreren Monaten sein tristes Dasein in trüber Hoffnung, irgendwann doch noch durch das System eliminiert zu werden. Vielleicht, bis es soweit ist, erklärt man mir und verstehe ich ja doch noch mal, worin der Reiz liegt – Sinn muss nicht alles machen im Leben, auf 140 Zeichen reduzierte Banalitäten aus dem Leben anderer zu lesen oder gar in dieser Art eigene von sich zu geben.

prem / software / 22.03.2007 / 3 Kommentare

World of Twitters

twitterworld.jpg
Twitter habe ich bisher der erfolglosen Suche nach Sinn und Nutzen wegen geflissentlich ignoriert. Ich bin da wohl zu wenig webzweinullig für. Der hier und da aufgeführte Nutzen ist längst mit anderen, besseren Mitteln möglich. Aber gut, nun gibt es da Twittervision, eine Weltkarte voller Twitters, die einen rund um die Uhr mit lauter Twittermeldungen berieselt. Quasi Twitter-TV auf Google-Maps. Das ist dann jetzt so sinnfrei, dass es schon wieder Sinn macht. Zumindest dann, wenn man sich einfach nur berieseln lassen will mit Dingen, die das Leben anderer ausmacht. Obwohl das auch schon wieder zu hoch gegriffen ist.
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