spd
politik / 7.09.2007

Die SPD macht Platz

Ganz konkret zeigt sich dies in einer aktuellen Forsa-Umfrage in Sachsen. Dort kommt die SPD derzeit auf 8 Prozent. Bei der Landtagswahl 2004 kam sie noch auf 9,8 Prozent, damals das schlechteste Ergebnis aller Zeiten. Die SPD ist damit erstmals von der NPD eingeholt worden, die aktuell auf 9 Prozent der Stimmen in Sachsen kommt. DIE LINKE liegt bei 27 Prozent, FDP 7 und die Grünen 5 Prozent. Die CDU, Partner innerhalb der Großen Koalition mit der SPD, hätte nach all den Querelen der letzten Zeit (Korruptionsaffäre, die Posse um die Waldschlösschenbrücke, Mügeln) eigentlich einen Einbruch bei den Stimmen erwarten können, kommt aber aktuell auf 39 Prozent (zwei Punkte weniger als im Vormonat). (Quelle)
Auf Bundesebene sieht es für die SPD nicht viel besser aus. Nach einer aktuellen Umfrage liegt die SPD hier bei 27 Prozent. Rechnet man übrigens mal die Stimmen von SPD und DIE LINKE zusammen – DIE LINKE kommt aktuell auf 10 Prozent, dann lässt sich erkennen wo die SPD als Volkspartei in der Stimmenverteilung einmal stand.
Das sich diese Entwicklung für die SPD künftig noch verschärfen könnte, zeigt sich, wenn man sich die programmatischen Pläne der drei Herren Platzeck, Steinbrück und Steinmeier für die Zukunft der SPD anschaut: Die neue SPD – kalt und streberhaft, Abschied von der Schutzmacht der kleinen Leute.

politik / 15.08.2007

SPWas?

24 Prozent. In Worten: Vierundzwanzig Prozent! Das ist der Anteil der Bevölkerung, der sich noch von der SPD vertreten fühlt. So die neusten Umfragen. Die SPD eine Volkspartei? Wer daran noch festhält, bestätigt nur den Zustand der gespaltenen Gesellschaft hierzulande und vor allem den Verlust der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit außerhalb Berliner Glaspaläste.

Kurt, nicht der Bremsklotz-Kurt der SPD, sondern Kurt Tucholsky schrieb mal:

Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas – vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen..

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