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Musik / 23.10.2007 / 1 Kommentar

und so hörte sich das ganze an…

Musik, besonders in ihrer freien und schier unendlichen Verfügbarkeit im Netz, war so ziemlich das Einzige, was ich vom Online-Sein vermisst habe. Da muss natürlich jetzt erstmal aufgetankt werden. Das hier ist übrigens aus how you’re colder than your desk von Rednox. Eines der besten Sets der letzten Zeit. Grob gesagt deeper industrial Techno leicht dubbed. Klick Klick.
Dann sind da noch zwei wirklich grandiose Mashups, die unbedingt erwähnt sein müssen. Es gibt in diesem Bereich ja viel Schrott – der anfängliche Name des Genres, nämlich “Bastard Pop”, gefällt mir viel besser als Mashup. Doch ab und an gibt es eben auch echte Perlen.
Da ist zum Beispiel ToToM, der auf wirklich grandiose Weise Blur’s “Song 2″ mit dem Lied “Last Night a DJ Saved my Life” von Indeep verschmelzen lässt. Das ist perfekter Mashup. Klick.
Nicht minder perfekt ist der Mashup von DJ Zebra. Er hat Gomm und Placebo miteinander verschmelzen lassen. Klick.

Musik / 3.08.2007

Pixielated

Mashups sind Musikstücke, die aus Collagen verschiedener Songs zusammengemischt sind. Dieser Stil entstand Mitte der 90er Jahre unter dem ursprünglichen Begriff “Bastard Pop”. Meist werden Gesangsspuren eines Liedes mit den Soundspuren anderer Lieder vermischt. Der besondere Reiz beim Bastard Pop ist, verschiedene Musikstile zu einem neuen Stil zu vermischen. Einen gelungenen Mashup macht dann auch aus, dass man die Originalstücke zwar noch erkennt, man jedoch doch ein neues Lied hört. Ein beeindruckendes Beispiel ist der Mashup: The Cure “Lullaby” vs. Ashanti “Only U” von Team9 (Google führt zum MP3). Soweit ich mich erinnere, musste damals keines der beiden Originale in seiner Geschwindigkeit verändert werden. Die passten einfach so.

Nun zu “Pixielated”. Dieser neue und sehr gelungene Mashup von ProCynic aus Kanada besteht aus unzähligen Samples von fünf verschiedenen Liedern der Pixies (“Tame”, “Here Comes Your Man”, “Dead”, “La La Love You”, “Hey” und “Gouge Away”). Garniert wurde das Ganze dann noch mit indianischen Gesängen des Gotan Projects. Ein feiner Track ist das geworden.
Weitere Infos und den Download gibt es bei Mashuptown.com.

Musik / politik / 18.07.2007

warm wa

Hat wohl nichts gebracht mit dem Live Earth Event. Außer einem riesigen Berg Schulden für die Veranstalter des Hamburger Live Earth Konzertes. 950.000 Euro Verlust habe man gemacht. 1,45 Millionen Euro kostete der Spaß alleine in Hamburg (Haben Künstler entgegen der Ankündigung doch Gage bekommen?). 1,25 Millionen Euro habe man mit Ticketverkauf, Merchandising und Sponsoring aber lediglich eingenommen. Hinzu kommt eine Abgabe in Höhe von 750.000 Euro an die weltweite Live-Earth-Initiative. Mit dieser Gebühr sollen die Transporte und Reisen der Künstler ausgeglichen werden. Das hinterlässt doch alles einen sehr faden Beigeschmack.

Am Ende stellt sich noch raus, dass man singen kann, was man will, es wird trotzdem immer wärmer auf diesem Planeten. Es muss wohl erst zu Stromausfällen in klimatisierten Penthouses kommen, bis strukturelles Umdenken einsetzt.

also singen wir: “All I Need is Summer” gemashupt von Pheugoo

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