lame bush
autsch / 14.12.2008 / 3 Kommentare

Irakischer Journalist bewirft Bush mit Schuhen

Vor wenigen Augenblicken bei einer Pressekonferenz von G.W. Bush in Bagdad:

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autsch / politik / 8.12.2008

George wird auch nur noch gemobbt

Neulich beim Finanzgipfel wollte ihm schon keiner mehr die Hand reichen und jetzt das:

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Film / politik / 1.11.2008

Being W.

Nachdem das cineastische Denkmal für W. von Oliver Stone mehr misslungen denn gelungen scheint – man liest zumindest davon, muss man dennoch nicht auf den letzten Tritt in den Hintern, auf eine angemessene Bilanz des politischen Wirkens dieser Person verzichten. Der französische Journalist und Komiker Karl Zéro und der Filmemacher Michel Royer liefern mit der Doku-Satire “Being W” die einzig würdige Bilanz auf die letzten acht Jahre des G.W. Bush als US-Präsidenten, sowie einen Einblick in die Zeit des Bush junior vor seiner Präsidentschaft. Die Macher lassen Bush dabei mit imitierter Stimme sogenannte Höhepunkte seiner Laufbahn als Spitzenpolitiker anhand von Archivbildern kommentieren. Das Ganze ist wirklich witzig, auch wenn einem im fortschreitenden Rückblick aufgrund der bitteren Entwicklungen das Grinsen zunehmend im Halse stecken bleibt.
Die Doku lief bereits am 28. Oktober auf arte, wird allerdings noch zweimal wiederholt: am 4.November um 9:55 Uhr und am 7. November um 0:30 Uhr. Die Brutalität des Fernsehens besteht ja nun darin, dass gute Sendungen und/oder ihre Wiederholungen zu den unmöglichsten Zeiten ausgestrahlt werden. Ganz so, damit jene, die es verpasst haben auch ja keine Chance haben, nicht doch noch mal zuschauen zu können. Aber nun gibt es – ganz leise erwähnt – ja noch dieses Internet mit seinen “freien Radikalen”.

politik / 4.02.2008

Kuschelbedürftig

Der Spiegelfechter hat immer ganz wunderbare Illustrationen zu seinen Artikeln. So auch heute wieder. Hier John McCain, der voraussichtlich finale Kandidat der Republikaner zur Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in Kuschelpose mit noch Präsi George Walker Bush.

asc-mc-cain2.jpg Die Vita von John McCain könnte auch dem Drehbuch einer patriotisch gesinnten US-Fernsehserie entstammen, die von der Army gesponsert wurde, um den moralischen Unterbau der Nation zu festigen: Großvater Vier-Sterne Admiral, Vater Vier-Sterne Admiral und Johnny Junior Marineflieger, der über Nordvietnam abgeschossen wurde – ein Kriegsheld, der fünf Jahre in Gefangenschaft war und vom Vietcong gefoltert wurde.
Glory, Glory,
Hallelujah!

-> The Manchurian Candidate

McCain singt sich ein: Bomb bomb bomb, bomb bomb Iran

autsch / politik / 14.09.2007

Ich habe George Bush gefragt

politik / 25.07.2007

Ein Schlüssel zur Diktatur

Still und Leise fast ohne mediale Aufmerksamkeit hat George W. Bush ein Jahr vor dem Ende seiner Amtszeit eine Direktive erlassen, die dem Präsidenten der USA ermöglicht, im Falle “katastrophischen Notfalls” vorbei am Kongress zu regieren. Die Zusammenarbeit der drei Gewalten – der Legislative, der Judikative und der Exekutive – wird zwar festgelegt, die Koordination obliegt aber allein dem Präsidenten. Die neue Direktive kann sogar soweit ausgelegt werden, dass er seine Amtszeit wegen eines “katastrophischen Notfalls”, z.b. ein Terroranschlag oder ein Krieg, ohne Einfluss des Kongresses verlängern kann. Wie erwähnt, ist die neue Direktive bis dato in den Medien, außer in der Onlineausgabe des “Boston Globe”, so gut wie unerwähnt. Sowohl national, wie auch international.

Wenigstens Telepolis schreibt:

Das Inkrafttreten der Direktive eröffnet theoretisch die Option, dem Präsidenten diktatorische Entscheidungsbefugnisse zu übergeben, weil alle Fäden bei ihm zusammenliefen. Im Detail erhält der Präsident bzw. der “Homeland Security Coordinator” die Verfügungsgewalt über “all federal, state, local, territorial, and tribal governments, as well as private sector organizations”. Es gäbe folglich in den gesamten USA keinen Entscheidungsträger mehr, der nicht direkt an die Weisungen aus dem Oval Office gebunden wäre.

Dieser Alleinherrscherstatus würde nach der Erklärung eines Notstands nicht enden, bevor diese nicht für beendet erklärt würde – was wiederum nur dem Präsidenten zustünde.

Das amerikanische Ermächtigungsgesetz? – Telepolis.de

politik / 19.03.2007

4 Jahre Krieg und US-Besatzung im Irak

Scott Ritter, ehemaliger UNO-Waffeninspektor im Rahmen der UNSCOM-Mission, meinte damals: “Ich sehe keinen Unterschied zwischen der Invasion Iraks und der Invasion Polens durch Hitler im Jahr 1939″. Hitler habe seine Soldaten unter dem Vorwand der Selbstverteidigung einmarschieren lassen, US-Präsident George W. Bush habe sich 2003 genauso verhalten. “Es ist dieselbe Lüge”

krieg_bleibt_krieg.jpg

Die ganze Perversion der Kriegsmaschinerie wird schon auf der Seite der Besatzer in einer ‘kleinen’ Dokumentation über ein US-Krankenhaus in der grünen Zone von Bagdad deutlich. “Baghdad ER” zeigt ungeschminkt den Alltag im “86th Combat Support Hospital” der US-Armee, in das verwundete und sterbende US-Soldaten – und auch so mancher verstümmelte Iraker – zur Erstbehandlung eingeflogen werden.
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