finanzkrise
politik / 3.04.2009

G20 Proteste in Bildern

BIG PICTURE von den Protesten in London gegen den G20-Gipfel, der im Prinzip die Parole: “weiter wie bisher” ausrief und weitere Milliarden von Steuergeldern in das kaputte Finanzsystem pumpen wird. Am Ende steht dann eine Entwertung durch eine Währungsreform mit vielleicht einer neuen Weltwährung. Wie sonst soll das alles realistisch noch wieder rein kommen.

politik / 3.04.2009

sanfte Neuordnung

politik / 28.02.2009

Wir zahlen nicht für eure Krise

Die erste Kapitalismuskrisen-Demo dieses Jahrtausends.

Während sich die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt, verlieren weltweit Millionen Frauen und Männer ihre Arbeit, ihre Häuser und ihre Lebensgrundlagen. Weitere zig Millionen Menschen werden sich bald jenen anschließen müssen, die schon jetzt in extremer Armut leben. Durch die Krisen verschlechtert sich die soziale, ökologische, kulturelle und politische Situation der Mehrzahl der Menschen auf diesem Planeten.

-> kapitalismuskrise.org
(via)

politik / 25.02.2009

Wem gehört Deutschland?

Ein Beitrag des Magazins PANORAMA aus dem Jahre 2002. Ist noch gar nicht so lange her. Wirkt aber in gewisser Weise schon hinfällig, wenn man berücksichtigt, dass der Staat – demnächst – seine Kreditgeber vielleicht komplett verstaatlichen muss, um zu retten, was dann noch zu retten ist. Bevor es aber im ganzen Umfang dazu kommt, stellt man wohl lieber die Zähler (Währungsreform) wieder auf Null. Alles etwas absurd…


DirektLink: YouTube

politik / 11.12.2008

Die 20:80 Gesellschaft

Verkrustete Gesellschaftsstrukturen plus Finanzkrise. Es wäre Zeit für Veränderungen. Lesenswerter Artikel vom Spiegelfechter bei Telepolis:

Als die Digitale Revolution und die Globalisierung in den 1990er Jahren ihren Siegeszug antraten, sagten Zukunftsforscher den Weg in eine 20:80 Gesellschaft voraus. Nur 20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung würden im 21. Jahrhundert ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. 80 Prozent der Bevölkerung wären demnach arbeitslos und müssten mit „Tittytainment“ bei Laune gehalten werden. Da die Ursachen für diese Entwicklung weniger im globalen Handel, als vielmehr im technischen Fortschritt liegen, wird die kommende Weltwirtschaftskrise ein Beschleuniger für diese Entwicklung sein. Konzepte, wie unsere Gesellschaft mit der kommenden Massenarbeitslosigkeit umgehen soll, gibt es allerdings wenige und weder Politik noch Wirtschaft scheinen ein Interesse daran zu haben, sich den Fragen der Zukunft bereits jetzt zu stellen.

Werden wir in einer Gesellschaft mit Massenarmut und Chaos leben oder aber in einer Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können? Die Weichen dafür müssen in den nächsten Jahren gestellt werden.

Von der Finanzkrise in die 20:80 Gesellschaft

politik / 8.12.2008

Das Geld ist gar nicht weg

Neues zur Finanzkrise gibt es nicht. Sie dümpelt vor sich her wie trockener Husten, dessen Auswurf nicht will, aber doch jederzeit kommen kann. Das ist oder wird ekelig.
Nun ist aber, anders als beim Husten für wirksame Medikamente, das Geld gar nicht weg, sondern lediglich in einem anderen Aggregatzustand. Der Vergleich mit dem Wasserdampf ist da prima getroffen. In der Wüste von Nevada (und nicht nur dort) stehen zum Beispiel hunderte fertige Häuser. Ungenutzt. Aber gebaut, weil es ging, weil das Geld da war.

550 Millionen Dollar sind in das Gelände am Rande von Las Vegas geflossen, 790 Hektar, so groß wie 1400 Fußballfelder. Noch einmal so viel hat es gekostet, es zu erschließen; Wege, Straßen und Abwasserkanäle anzulegen.

Zehn Jahre ging es gut, bis die Kreditblase platzte. Die Bank von England schätzt, dass die Finanzinstitute der Welt schon jetzt 2,8 Billionen Dollar verloren haben. Aber das Geld ist ja gar nicht weg. Der Artikel “Wo ist das Geld geblieben?” der ZEIT geht auf eine interessante und erhellende Spurensuche.

politik / 19.10.2008

Noch mehr Milliarden

Nach den faulen Immobilienhypotheken, die die aktuelle US-Immobilienblase zum blubbern brachte, droht nun die nächste Finanzblase zu platzen. In den USA hat man die letzten Jahre pervers auf Pump gelebt. Nicht nur beim Häuslekauf, sondern auch beim Kauf per Kreditkarte. Jetzt drohen den Banken durch geplatzte Forderungen aus diesen Kreditkartenverträgen weitere Ausfallrisiken.

Nach Angaben der Rating-Agentur Moody’s seien Wertpapiere in Höhe von 450 Milliarden Dollar mit US-Kreditkarten auf Pump gekauft worden. “Hier hat sich in den vergangenen zehn Jahren eine enorme Bedrohung aufgebaut”, sagte der Bochumer Finanzwissenschaftler Stephan Paul der Zeitung.

Geplatzte Kreditkartenschulden werden zum nächsten Desaster

Sollte diese neue Welle ebenfalls über den Atlantik zu uns schwappen, und davon muss man fast zwanghaft ausgehen, weil auch solche Kreditpakete global gehandelt wurden, dann möchte man sich gar nicht ausmalen, was das noch für Knallpotential hat.

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