böse
sonst so / 10.08.2007 / 1 Kommentar

Erst der Affe, dann der Mensch

Solange es auch noch solche verdammten Arschlöcher gibt, braucht man sich um die wie ein steter Tropfen dahin fließende Selbstzerstörung ihrer und unserer selbst keine Sorgen zu machen.
Erst der Affe, dann der Mensch, irgendwie so in der Reihenfolge hatte es die Evolution vorgesehen.

Still bilden die Träger einen Halbkreis um die Körper. Als der Geruch des Todes im schwächer werdenden Nachmittagslicht durch das Camp zieht, tritt ein Parkwächter vor. “Was für ein Mensch tut so etwas?”, fragt er zornig.

Tod im Dschungel – Stern.de

politik / 8.07.2007

Bono die Heuschrecke

Ups, Afrika. Zum Zweiten… neben Geldof.

Der Sänger der Kultband U2 gilt als barmherziger Samariter. Er drängt die Mächtigen der Welt, mehr für Afrika zu tun.

Wer die Homepage einer Finanz-Firma ansteuert, die Bono 2004 mit-gegründet hat, könnte allerdings auch zu dem Schluss kommen, der selbsternannte Robin Hood eines ganzen Kontinents verkörpere vor allem eines: den äußerst cleveren Geschäftsmann.

Die unbekanntere Bono-Gesellschaft heißt Elevation Partners, benannt nach dem U2-Song Elevation, und residiert in New York und San Francisco. Es ist eine Private-Equity-Gesellschaft: eine Heuschrecke an der Wall Street.

Elevation Partners lebt unverblümten Kapitalismus. 1,9 Milliarden Dollar sammelte das Unternehmen bereits ein, hauptsächlich bei Pensionsfonds. Etwa eine Milliarde Dollar dürften bereits angelegt sein – fast ausschließlich in Unternehmen aus der Medienbranche.

Nicht nur die Elevation-Investments nähren Zweifel an dem öffentlichen Bild, das Bono gern von sich zeichnen lässt. Vor einem Jahr verlegte U2 seinen Steuersitz aus der Heimat Irland in die Niederlande.

Der Grund: Der Inselstaat kappte Steuerprivilegien für Künstler. […]

Die Geschäfte des Herrn Bono – Sueddeutsche.de

Film / 1.07.2007

Stirb langsam 4.0

Stirb schnell!!!
Man war das schlecht. Von den vielen Ãœbertreibungen mal ganz zu schweigen, war die Story ansich schon total Banane. Wie schon mal gegessen. James Bond für Arme. Quasi. Bruce Willis, der alte Aktionskünstler (er ist ja auch nicht mehr der Jüngste), vermochte zwar für ein paar Minuten zu glänzen, wurde aber im Verlauf der sparsamen Dialoge und erzwungener Zufälle perfekter Timings arg eingestaubt. Die Euros hätt mer besser noch in ne Pizza investiert, wenns ned Freikarten gewesen wärn…

sonst so / 9.05.2007

DAU doo!

asc-msgspm.png Man möchte ja meinen, dass diese Art Spam aus dem gefühlten 19. Jahrhundert längst in den Weiten des Internets verschollen ist. Wenn dann aber einige Frauen Menschen den Messenger als neues Kommunikationsmittel entdecken, dieses direkte Verschicken von Nachrichten und der andere kann das auch noch gleich lesen und direkt drauf antworten(wow!), dann ist auch wieder die Stunde dieser verstaubten Kettentexte gekommen. Jetzt bring mal einem neuen Kontakt schonend bei, wie nervig und unsinnig diese Kettentexte sind, wenn das schon bei einem anderen Kontakt nicht funktioniert hat. Hab grad erst letzte Woche jemanden aus meiner Kontaktliste entfernen müssen. Nach dem zehnten Kettentext und vorheriger Warnung. Tja so ist das.

Musik / 9.05.2007

Fingerabdruck beim CD-Verkauf

Fingerabdruck beim CD-Verkauf

Wer in den US-Bundesstaaten Florida und Utah gebrauchte CDs verkaufen will, muss nach einer neuen gesetzlichen Regelung einen Personalausweis vorzeigen und sich Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dadurch soll der Handel mit gefälschten und gestohlenen CDs gebremst werden.

Der Handel mit gebrauchten Tonträgern nimmt in einigen US-Bundesstaaten bizarre Züge an. Seit kurzem müssen Second-Hand-Geschäfte und Pfandleihen in Utah und Florida, die gebrauchte CDs kaufen, den Verkäufern Fingerabdrücke abnehmen und eine Kopie ihres Personalausweises einbehalten, berichtete das US-Branchenmagazin “Billboard”.

Nur Gutscheine

Darüber hinaus dürfen die Geschäfte ihren Kunden für die gebrauchten CDs kein Bargeld, sondern lediglich Gutscheine aushändigen. Die Second-Hand-Tonträger dürfen laut Gesetz auch 30 Tage lang nicht weiterverkauft werden.

Die vor kurzem in Kraft getretenen Verschärfungen von Pfandleihegesetzen sollen den Handel mit gefälschten und gestohlenen CDs unterbinden. Kritiker merken jedoch an, dass dieser im regulären CD-Handel ohnedies kein nennenswertes Problem darstelle.

Auch die US-Bundesstaaten Rhode Island und Wisconsin planen nach Berichten des Magazins ähnliche legislative Regelungen. […]

Quelle und mehr Infos: futurezone.orf.at

Ich sag da nichts mehr zu. Das Netz ist voll mit freier Musik.

sonst so / 26.03.2007 / 4 Kommentare

Die Chinesische Feuerwand ist brüchig

Oder ich muss einfach noch kritischer werden.
chinawall.gif
Andere, viel harmlosere und China überhaupt nicht zum Thema habende Seiten, werden hingegen gesperrt. Greatfirewallofchina.org scheint zu funktionieren. Ich hab das mal von einer in Shanghai studierenden Bekannten testen lassen. Sie wehrte sich zunächst beharrlich … “Kein Interesse, Kein Interesse”, klickte aber dann doch. Und siehe da, die Testergebnisse stimmten mit der Nichterreichbarkeit in Shanghai überein. Das an dieser Zensur auch Firmen von Welt beteiligt sind, lassen wir hier nicht unerwähnt. China ist ein Paradebeispiel, wie clever der Kommunismus den Kapitalismus im Griff haben kann. Mal sehen, wie lange noch. Vielleicht siegt am Ende doch die Gier nach Materialismus.

nach oben