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sonst so / / / 27.09.2007

Nachbars Weblog: Neues vom Streetgirl

Ab und an in unregelmäßigen Abständen stelle ich gerne mal andere Weblogs vor, auf die ich beim Surfen durch das Internet gestoßen bin. Besonders interessant und als die eigentlich richtigen Weblogs finde ich die Blogs, die persönliche Geschichten aus dem Leben anderer in Bereichen, mit denen man selber so gut wie gar nicht in Berührung kommt, die einem schlicht unbekannt sind, erzählen. Man bekommt Einblicke in Teile unserer Gesellschaft, die einem so detailliert und authentisch sonst eher verborgen bleiben würden. Diesmal der Blick in das Leben eines “Streetgirls”:

Heute auf der Straße, nach erfüllter Dienstleistung:

Kunde: Ich möchte mein Geld zurück.
Melanie: Bitte?
Kunde: Ich widerrufe den Vertrag.
Melanie: Bist Du okay?
Kunde: Das war ein sogenanntes Haustürgeschäft und da habe ich 14 Tage Widerrufsrecht.
Melanie: Ruf den Inhalt des Kondoms wieder zurück zum Ausgangspunkt, dann sehen wir weiter.

Ja, manchmal bin ich schlagfertig. :-)
aus dem Eintrag: “Rechtsexperten

Im Weblog vom Streetgirl geht es auch weitaus ernster zu, als es dieser Eintrag vermuten lässt. Da ist die Geschichte ihrer Kollegin Anette, deren Weg in die Prostitution ganz offensichtlich im Alter von 11 Jahren durch ihren Onkel bereitet wurde. Ungeheuerlich auch das Erlebnis, dass ihr eine andere Kollegin am Telefon berichtete, derer nach ihr ein Kunde nach getaner Dienstleistung ein Foto seiner 14 jährigen Tochter zeigte und davon schwärmte sie am Sonntag zuvor entjungfert zu haben. Ob wahr oder nicht, ob ‘einfach nur’ geprahlt oder nicht, in jedem Fall einfach ungeheuerlich. Neben solcher Geschichten berichtet das Steetgirl vor allem aber von sich selbst, von ihrem Alltag und auch, wie sie selbst zur Prostitution gekommen ist. Nachbars Weblog: Neues vom Streetgirl

sonst so / / 26.09.2007 / 3 Kommentare

10 Punkte wie Weblogs wirklich funktionieren

Lieber Leser,
in der heutigen Ausgabe unserer beliebten Serie “Die Geheimnisse des Internet” beschreiben wir ihnen in zehn übersichtlichen Punkten, wie Weblogs wirklich funktionieren. Alles was sie bisher dazu im Internet oder in Büchern gelesen haben, können sie ab jetzt getrost vergessen. Denn heute zeigen wir ihnen, in zehn Punkten übersichtlich dargestellt, wie Weblogs wirklich funktionieren.
Es ist so einfach.
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sonst so / / 25.09.2007

Fotos gucken

Den ganzen Tag nichts anderes tun, als Fotos gucken. Eine unendliche nie enden wollende Slideshow mit Fotos aus der ganzen Welt. Quasi das Fernsehprogramm der Zukunft mit Fotos, die rund um die Uhr von Usern auf Blogger.com geuploadet werden: Blogger Play

sonst so / / 18.09.2007 / 2 Kommentare

Unwort des Jahres

Lesebefehl
Das nervt und geht eigentlich gar nicht. Da mag der verlinkte Text noch so lesenswert sein. Aber deswegen Befehle zu erteilen, grenzt schon an Diktatur. Die meisten Blogger, die dieses Wort anwenden, sind doch aber keine Diktatoren oder? Also das geht auch freundlicher.
Musste jetzt mal gesagt sein, auch wenn ich niemandem etwas vorschreiben möchte.

software / / / 26.07.2007

Feeds

RSS-Feeds sind was schönes. Man kann – kurz gesagt – Inhalte von Webseiten unabhängig von diesen Webseiten und ihrem Erscheinungsbild lesen. Und man hat je nach Reader die Möglichkeit die Inhalte selbst zu organisieren. Dafür eignen sich Feed-Reader entweder als Programm auf dem Desktop oder als Webanwendung im Browser. Ein Beispiel für eine Desktop-Lösung wäre dieser kostenlose Feedreader. Praktischer, weil losgelöst vom Computer, an dem man sich gerade befindet, sind Online-Feedreader, die als Webanwendung im Browser laufen. Auch unabhängig davon, welches Betriebssystem und – mit Einschränkungen – welchen Browser man verwendet. Die bekanntesten Online-Feedreader dürften Google-Reader, Netvibes.com und Bloglines.com sein. Die dritte Gattung wären die sogenannten integrierten Reader. Browser der jüngsten Generation und Mailprogramme wie zum Beispiel Thunderbird oder Microsoft Outlook (2007) haben einen Feed-Reader integriert. Der Nachteil ist hier aber wieder, dass man an Arbeitsplatz und Software/Betriebssystem gebunden ist.
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politik / sonst so / / / 20.06.2007

Auch Du bist China

Bezugnehmend auf die Debatten in einigen Blogs.
Haben Blogger Blut an den Händen kleben, wenn sie für die Firma YAHOO werben, die widerrum mit dem Regime in China kooperiert und Identitäten von Dissidenten verrät, wodurch diese für zehn Jahre im Knast landen oder andere nicht bekannte Repressionen erleiden müssen? Wenn wir an uns herunter schauen, in unsere Wohnungen blicken, in unseren Büros arbeiten und in unseren Einkaufstempeln oder Online einkaufen, haben wir so gesehen dann nicht auch Blut an den Händen kleben? Jeden Tag aufs Neue? Haben nicht auch wir China zu der neokapitalistischen Wirtschaftsmacht mit dem politischem Regime gemacht, das es heute ist?

Am Ende der Kette steht immer noch der Konsument. Was der nicht haben will, das gibt es auch nicht. Verweigerung als Politik von unten sozusagen. Das gilt allerdings für YAHOO-werbende Blogs gleichermaßen.

sonst so / / / 5.05.2007

Nachbars Weblog: Meine Meise

Meisen unter Beobachtung oder bei Vögeln zuschauen. Da gäbe es einiges an schlüpfrigen Überschriften. Zumal vor zwei Wochen die ersten beiden von insgesamt sieben Küken geschlüpft sind. Zur Zeit werden allerdings fünf Küken vermisst. Was auch immer noch passieren wird im Brutkasten der Meisen-Familie, Rainer und Martin notieren auf nette Art und Weise alles in ihrem Weblog und lassen die Welt mit Aufnahmen aus dem Inneren des Brutkastens dran teilhaben. Eine schöne Idee.

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