
vom 21.10.2005
Buhnen v6
Counter-Strike Update inkl. der Map cs_militia
So schaut es hinter den Silos aus. Blick auf die Terrorbase:

Daumen hoch! Die Map cs_militia ist ja mal richtig schick geworden. In dieser ländlichen Umgebung, eine entlegene Farm, kommt die HDR-Technologie (High Dynamic Range) mit ihren Lichteffekten so richtig zur Geltung. Spieler mit älterer bzw. schwächerer Hardware werden allerdings Einbrüche bei den FPS (Frames per Second) in Kauf nehmen müssen. Wahrscheinlich ist es dann besser, HDR in den Options ganz abzuschalten.
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Was von "Du bist Deutschland" übrig bleibt
Die Kampagne geht diesen Monat offiziell zu Ende. Was bleibt, ist viel Hohn und Spott, sowie Frustration auf Seiten der Kampagnen-Macher.
Jean-Remy von Matt schreibt sich im internen Agentur-Newsletter von Jung von Matt den Frust von der Seele:
Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man sich für ein Geschenk bedankt, selbst wenn man damit nichts anfangen kann. Wie Recht sie hatte, ist mir gerade wieder klar geworden.
Vor zwei Wochen startete “Du bist Deutschland”, die größte gemeinnützige Kampagne aller Zeiten und ein riesiges Geschenk.Die großen Verlage haben Zeit und Raum im Wert von 35 Millionen Euro geschenkt. 30 Promis der ersten Liga haben Zeit und ihr Gesicht geschenkt. Wir und kempertrautmann haben Zeit und Herzblut geschenkt.
Das Ziel: Die Miesepetrigkeit bekämpfen.
Der Dank: Miesepetrigkeit. Glücklicherweise nur von den Gruppen, von denen man nichts besseres erwarten konnte:
1. Von den Werbekollegen, die sich in den Branchenblättern eifrig zu Wort meldeten. Viele von ihnen finden die Kampagne nutzlos, “weil Werbung doch nicht das gegeignete Mittel sein kann, eine Nation wirtschaftlich wieder nach vorn zu bringen”. Nicht gut, wenn unsere Branche selber nicht mehr an die Kraft von Kommunikation glaubt.
2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)
3. Von den intellektuellen Journalisten von FAZ bis TAZ, die ihre Meinung zwar insofern gefragt absondern als sie eine nachweisbare Leserschaft haben, aber: “Den Höhepunkt an Zynismus gewinnt die Kampagne aber in dem Fernsehspot, der Schwule und Behinderte auf dem Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals versammelt” (Die Zeit).
Blöd, wenn man soviel Kopf hat, dass einem jedes Bauchgefühl verloren gegangen ist.
Übrigens: Sebastian Turner findet die Kampagne einfach nur falsch.
Falsch, was ist das? Auch nach dem 50. Mal gucken, bin ich von dem TV-Spot immer noch berührt bis ergriffen – obwohl ich nicht einmal Deutschland bin.
Kann das falsch sein?
Euer Jean-Remy
(Quelle)
Punkt 2 betreffend weist das Law-Blog auf Artikel 5 des Grundgesetz hin, welches besagt: “… dass jeder das Recht hat, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.”
Dies wird hoffentlich noch eine Ewigkeit so bleiben, auch wenn es solchen Schnöseln nicht in den Kram passt.
Vielleicht sollten wir, die bösen Blogger Deutschlands, dem frustrierten Werbekaufmann aus Brüssel mal ein paar Kuschelkissen und Pralinen zuschicken, damit dieser sich seine Frustration mit den Deutschen wegkuscheln und sein verschmähtes Bauchgefühl liebkosen kann.
Nachbars Weblog: CALL ME
Vielen meiner Kunden genügen die Worte und das Gestöhne nicht. Sie wollen hören wie ich an ihrem besten Stück sauge. Also leck ich mir über die Lippen und gebe ein paar schmatzende Geräusche von mir. Auch sie geben sehr seltsame Geräusche von sich wenn sie es mir oral besorgen. Einer will immer hören wie ich mich fingere. Also steck ich mir den Finger in den Mund, schliesse ihn, und reibe vorne an der Zunge mit dem Finger. Das kommt klasse an. Zu lange darf ich das aber nicht tun da sie sonst sehr schnell kommen. Ihr wisst ja, jede Minute zählt.
CALL ME – eine Telefonistin blogt.
Demnächst: cs_militia

In der kommenden oder in der darauf folgenden Woche wird es mit einem Steam-Update auch für Counter-Strike: Source die Map “cs_militia” geben. Und so wie es aussieht wird dies endlich mal wieder die Neuauflage einer Map ohne Industrial-Design sein. Zumindest sieht es auf diesem Screenshot ganz danach aus, aber mal abwarten was sich hinter den Silos noch vebirgt.
taken from …
Tja. Ganz ehrlich. Die Sache mit Mark Spoon hat mich doch trauriger gemacht, als ich zunächst dachte. Es ist nicht nur, dass einem mal wieder die Endlichkeit des Seins vor Augen geführt wird. Nachdem ich mir in den letzten Tagen einige Tapes aus vergangenen Zeiten angehört habe, kamen viele schöne Erinnerungen hoch. Mit ihnen auch der Blick auf die DJ’s, die damals – wie sicherlich auch heute noch – elementaren Anteil daran hatten, dass die unzähligen Techno-Parties so fett waren. Es war ne geile Zeit, ganz so wie es Juli in einem Song, wohl etwas anderes meinend, besingen.
Maßgeblichen Anteil hatte eben auch Mark Spoon. Das viele so empfinden und sich jetzt, wo er verstorben ist, mit Leidenschaft daran erinnern, zeigen die vielen Einträge im Kondolenzbuch von mark-spoon.com. Es gibt aber auch jene, die jetzt nachtreten müssen. Er war ohne Zweifel ein umstrittener Charakter und ist desöfteren mal – gelinde gesagt – unangenehm aufgefallen. Solche Geschichtchen wirken jetzt jedoch eher wie ein misslungener Profilierungsversuch.
Gestern Abend gab es auf HR3 mit Ausschnitten aus zwei alten Clubnights mit Mark Spoon einen wunderschönen Flashback ins Jahr 1994 – damals gab es die erste Clubnight mit ihm – sowie ins Jahr 2000, als er seinen letzten Auftritt in der Clubnight hatte. Sonntag läuft auf HR3 ab 14 Uhr ein Special mit einem Rückblick auf das Leben von Mark Spoon.
Abschliessend sozusagen als letztes R.I.P. sein Set auf der Loveparade 2000 Abends an der Siegessäule. 20 Minuten, deren Ende wohl symbolischer nicht sein könnte. Download
R.I.P.
Am 9. Januar ist der DJ Mark Spoon an einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde nur 39 Jahre alt. Mark Spoon hat den Techno und die Technobewegung in den 90igern mitbestimmt. Im Mainstream dürfte er vor allem durch das Projekt “Jam & Spoon” bekannt geworden sein. Song’s wie “Stella”, “Right in the in the Night”, “Find me” und “I Pull My Gun Twice” seien da zu nennen. Aber auch sein Projekt “Storm”, welches er zusammen mit seinem “Jam & Spoon” Partner Jam El Mar gründete, hatte Erfolg. Mehr zu Mark Spoon’s Projekten hier: Unofficial Discography
Grandios waren auch seine Remixe z.b. von Yello’s “You Gotta Say Yes to Another Excess”. Er gilt ausserdem als Entdecker des Musikers Dr. Alban. Als DJ war er unter anderem auch auf der Loveparade zu erleben. Wer ihn live erleben konnte, spürte, dass der Techno in ihm brannte, dass er ihn lebte. Exsessiv. Thx for some nice Night…
Legendär waren auch seine Abende bei der HR3-Clubnight. Eine saubere Mixkunst war nicht unbedingt sein Aushängeschild. Dafür waren seine Set’s aber immer vielseitig stilübergreifend und mitreissend.
Zur Erinnerung an ihn: Mark Spoon @ HR3 Clubnight am 08.06.1996; DL:
R.I.P.
