Film / 2.03.2008

No Country for Old Men

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Regie: Ethan und Joel Coen – USA – 2007
Neuzeit-Western, der tief drinnen in der amerikanischen Gesellschaft gräbt. In der Weite von Texas, wo schon die alten Western gespielt haben müssen, beginnt die Gier, die Gewalt, die ewige Jagd nach dem Geld. Bis hinein nach Mexiko. Der Film lebt von seinen Bildern, von der perfekt inszenierten Verfolgungsjagd nach Llewelyn Moss (Josh Brolin) und dem Geld, sowie von den intensiven Momenten ohne Hetzerei oder dem üblichen Hollywood-Plot. Trotzdem ein sehr amerikanischer Film. Verfall von Moral ist allerdings kein rein amerikanisches Problem.

Javier Bardem als Chigurh hat seinen Oscar als bester Nebendarsteller hoch verdient. Natürlich nicht nur wegen seiner “Günter Netzer” – Gedächtnisfrisur. Ob nun gleich der ganze Film einen Oscar bekommen musste, mag ich nicht unterschreiben. Kenne noch nicht alle Mitbewerber und gebe zu bedenken, dass z.b. Sean Penn’s Meisterwerk “Into the Wild” von der Oscar Jury geradezu ignoriert wurde.

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Javier Bardem grandios als Chigurh mit seinem monströsen Schlachtschussapparat.

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