politik / 11.09.2007

Nine/Eleven

Eine Abrechnung ohne Verschwörung.

Der 11.September 2001 war ein erhabener Tag, der in der logischen Schrecksekunde der penetrierten Türme sofort seine Wirklichkeit verlor, weil diese in den Bildern der Wiederholung aufgelöst wurde und imaginäre Exzesse eröffnete, von denen man eben bis dahin nur träumen konnte. Eine imperiale Zeit der Apokalypse brach an, zumindest für ein bis zwei Legislaturperioden. In dieser Erinnerung wollen wir siegen, lautete die Parole in der Kino-Wagenburg Amerikas. Die Vergangenheit sollte als revanchistisches Kapital hochverzinst werden. Die Bilder sprudelten nur so, zwischen Katastrophe und Kairos, Angriff und Verteidigung, Tod und Ãœberleben, als Dokumentation und Fiction. […]

Nine/Eleven verweht – Glanz und Elend großer Politik von Goedart Palm
siehe auch diesen Kommentar dazu

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