politik / 31.10.2007

man passt sich an…

Interessantes Interview in der TAZ mit dem Technikforscher Sandro Gaycken zum Thema Überwachung, ihre Subtilität und wie sie die Eigenzensur der Menschen fördert.

taz: Herr Gaycken, derzeit wird in Deutschland über verschärfte Sicherheitsgesetze diskutiert. Welche psychologischen Folgen könnten diese haben?

Sandro L. S. Gaycken: Alles, was derzeit in Richtung stärkere staatliche Überwachung passiert, wird das künftige Verhalten von Menschen stark verändern. Verantwortlich dafür ist der so genannte Beobachter-Effekt. Darunter versteht man eigentlich ein altes wissenschaftliches Problem: Ein Mensch, der bei einem Experiment weiß, dass er beobachtet wird, verhält sich automatisch nicht natürlich und verfälscht somit die Ergebnisse des Versuchs.
[…]

Zum Interview: “Man passt sich an und merkt es nicht”
(via)

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