politik / Zeug / 28.07.2009

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Die gute Tat der Piraten
Im Online-Archiv der „New York Times“ findet sich die älteste Meldung zum Thema Musikpiraterie. Sie stammt vom 13. Juni 1897, aus der Gründerzeit der Phonoindustrie. „Kanadische Piraten“ verschickten Raubpressungen von Schallplatten über die Grenze und verkauften sie zu einem Zehntel des Originalpreises. Zeitungen druckten Listen der verfügbaren Stücke – eine Art frühe Pirate Bay. 50 Prozent Umsatzeinbußen beklagte die Industrie und forderte, dass die Post die Sendungen filtere.

Freibeuter mit Mandat
Andreas Baum steht in einem abgedunkelten Raum der Karaokebar Monster Itchiban Ronsons in Berlin Kreuzberg. Er ist 30 und Vorsitzender des Berliner Landesverbandes der Piratenpartei. „Steuermann“ steht auf einer Anstecknadel. Die Piratenpartei hält hier ihren Nominierungsparteitag der Direktkandidaten für die Bundestagswahl ab – nicht weil sie Sinn für Skurrilität beweisen will, sondern weil sie plötzlich und unerwartet gewachsen ist.

Pirat schlägt Bauer
“Schwarzer Springer von c6 nach e5 – schlägt.” Ein hagerer junger Mann setzt sich in Bewegung, die schwarze Mülltüte, in die er gehüllt ist, knistert. Kurz vor dem weißen Bauern in einem Maleranzug hält er inne und lacht hämisch. Er reißt sein Schaumstoffschwert hoch und schlägt zu. Kunstblut spritzt, der Bauer geht unter Schreien zu Boden.

Why the pirates are on the rise in Sweden (Video)
Newsnight’s Matt Prodger visits Sweden’s Peace and Love music festival in Borlange to investigate what it is about the Swedes that has put them at the heart of a raging debate about internet freedom.

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