politik / 8.12.2009

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Zur Feier des Tages in Kopenhagen vier Artikel – jeder für sich lesenswert – im Dunstkreis des UN-Klimagipfels, der in Wirklichkeit ein Wirtschaftsgipfel ist. Sagt auch Joschka Fischer. Seines Zeichens Berater der Firma Siemens – Weltmarktführer im Greentech-Sektor.

Forscher warnen vor blitzartigem Klimawandel
Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben, für Gegenmaßnahmen bleiben nur noch wenige Jahre. Diese dramatische Warnung haben jetzt renommierte Klimaforscher veröffentlicht. Kritiker halten den Bericht jedoch für überzogen.

“Eure Computer vergiften unsere Kinder”
100.000 Tonnen Elektroschrott werden jedes Jahr aus Deutschland in Drittweltländer verschoben. Ein Großteil landet in Ghana, wo Kinder den Müll nach Wertstoffen durchsuchen, berichtet Öko-Aktivist Mike Anane im SPIEGEL-ONLINE-Interview. Sie verbrennen die Geräte – und vergiften sich dabei.

Klimahysterie als Wirtschaftsfaktor
Wenn sich die Mächtigen der Welt nun in Kopenhagen über verbindliche Ziele zur CO2-Reduktion streiten, geht es nicht um die Rettung der Welt. Es geht auch nicht um die unzähligen Menschen, die durch den Klimawandel, der irreversibel ist und auch von Frau Dr. Merkel nicht gestoppt werden kann, Schaden nehmen. Für die meisten Teilnehmer geht es in Kopenhagen um nichts anderes, als um den schnöden Mammon. OECD gegen Schwellenländer, Deutschland gegen alle. Die Umwelttechnologie ist ein gigantischer Markt mit einem Billionenvolumen – Tendenz steil aufwärts und Weltmarktführer ist Deutschland.

Scheitern wäre ein Erfolg
Die schlimmsten Befürchtungen vieler Delegierter der Kopenhagener Klimaverhandlungen sind bereits wahr geworden: Der offizielle Versuch, das Kyoto-Protokoll zu ersetzen, wird wohl scheitern. Am Ende der Verhandlungen wird kein Plan zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen stehen.

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