sonst so / 21.10.2008

Ich gestehe

Auch ich habe mal getwittert. Ich bin dann allerdings recht schnell an die Grenzen der Sinnhaftigkeit gestoßen. Vom selbst gesteckten Ziel meines Twitterns mal ganz abgesehen. Mit dem ersten Tweet – so nennt man die 140 Zeichen langen Botschaften im Twitterland – war dann und erst recht nach dem Studium vieler anderer Tweets eigentlich auch schon wieder alles gesagt. Meine Privatsphäre gehört mir und bleibt bei mir. Und so fristet nun der kleine asce seit mehreren Monaten sein tristes Dasein in trüber Hoffnung, irgendwann doch noch durch das System eliminiert zu werden. Vielleicht, bis es soweit ist, erklärt man mir und verstehe ich ja doch noch mal, worin der Reiz liegt – Sinn muss nicht alles machen im Leben, auf 140 Zeichen reduzierte Banalitäten aus dem Leben anderer zu lesen oder gar in dieser Art eigene von sich zu geben.

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