Film / 13.12.2007 / 2 Kommentare

Hitman des Vergessens

Ich weiß schon gar nicht mehr wann es war, als ich in die Rolle des Hitmans schlüpfte. Am PC wohl gemerkt. Auch an die Storyline des Spieles kann ich mich nicht mehr erinnern. In Erinnerung blieben lediglich spannende Momente – das Anschleichen an Gegner und das richtige Handeln im richtigen Moment. Das jedoch hat man sowieso in jedem zweiten Spiel zur Aufgabe. Fast kein Wunder also, dass, obwohl das Spiel seinerzeit durchaus erfolgreich war, die Verfilmung von Hitman wohl nur zum schnellen Vergessen animiert.
asc-hitman.jpg

Man hat sich daran gewöhnt, Kinokost schnell zu verdauen und zu vergessen. Einerseits leiden wir an der kollektiven Aufmerksamkeitsdefizit-Störung, andererseits macht es uns Hollywood auch sehr schwer, noch Tage später der desinteressierten Marktfrau am Gemüsestand begeistert von unseren Erlebnissen im Kinosessel zu berichten. Der Film “Hitman – Jeder stirbt allein” wird an diesem Manko nichts ändern. -> Schlagmann ohne Takt

2 Kommentare vorhanden

  1. geschrieben am 16. December 2007 um 00:30 Uhr | Permalink

    Ätzend der Knabe, oder?
    Wobei mich das Bild irgendwie massiv an Schulmassaker erinnert. Der Mensch ist doch kaum älter als siebzehn.

  2. tech
    geschrieben am 17. December 2007 um 07:14 Uhr | Permalink

    Ein Unsympath in Person, wenn Du mich fragst. Für 17 würde ich den da oben allerdings nicht halten. Obwohl so abwegig ist das auch nicht.
    Bloß nicht ansehen den Film.

Einen Kommentar schreiben

oder einen Trackback hinterlassen: Trackback URL

Name und Email-Adresse bitte immer eintragen. Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.



  

nach oben