15.11.2006 / 1 Kommentar

Eine neue Sau im Dorf

Die Gemeinschaft von Klein-Bloggersdorf lebt von den Geschichten, die durchs Dorf getrieben werden und an denen keiner so richtig vorbei kommt. Man erinnere sich nur an die ‘Jamba’-Story. Weitere folgten. Diesmal geht es um StudiVZ.net, ein Studenten-Netzwerk, eine Online-Community, eine Datensammelbank. Wie auch immer man diese Web2.0 Blüte nennen möchte.

Eigentlich eine weitere Erfolgsgeschichte eines IT-Jungunternehmers, wären da nicht die Probleme und offenen Fragen des Datenschutzes und dem was sich in Sachen Datenhandel anbahnt, sowie das private Bild, welches sich durch z.T. selbstveröffentlichte Videos von diesem Jungunternehmer als mit Kamera bestückter Belästiger von Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln zeigt. Und dann ist da nicht zuletzt – sondern eher als Auslöser der Treiberei durchs Dorf – der Gebrauch von Stilmitteln der Nazizeit für eine Einladung, Anlass für Aufmerksamkeit und Kritik.

Ich möchte jetzt nicht alles wiederkäuern, was längst woanders gut recherchiert zusammengetragen wurde:
StudiVZ – Der Hitler-Screenshot und der Käufer Facebook
StudiVZ – Spendenaktion
(weitere Links jeweils dort)

Interessant dürfte diese Geschichte nicht nur für Studenten sein, die sich bei StudiVZ.net angemeldet haben. Es sollte jeden Internet-Nutzer sensibilisieren, wie er mit seinen persönlichen Daten und speziell mit der Weitergabe umgeht.

Ein Trackback

  1. von ascene.de » Blase 2.0 am 11. April 2007 um 16:24 Uhr

    […] Bitte Anschnallen. Da platzt bald was. Es war ein wahrer Krimi, was sich letzte und vorletzte Woche bei Blogbar.de abspielte. Beinahe Tag für Tag enthüllte Don Alphonso neue Ungeheuerlichkeiten rund um StudiVZ. Ich schrieb hier schon darüber. Vorläufiger Höhepunkt in diesem Krimi ist innerhalb dieses Studentennetzwerks eine Interessengruppe, die stalking-ähnlichen Aktivitäten nachgeht. Über 700 Mitglieder hat diese Gruppe und auch Betreiber des StudiVZ sollen dort Mitglied sein. Es ist viel zusammen gekommen bei Blogbar.de. Aber es lohnt, sich da durchzulesen. StudiVZ ist ein Paradebeispiel im negativen Sinne für die Datensammelbanken im ‘Web 2.0′. Es sollte jeden Internet-Benutzer sensibilisieren, wieviel er von sich und seinen Daten im Internet preisgibt. […]

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