sonst so / 12.11.2009 / 2 Kommentare

Diagnose Schweinegrippe

Man sollte sie lieber bekommen und dann durchstehen. Nachdem vorgestern mein kleiner Neffe panikartig aus seiner Kita entfernt werden sollte, weil er sich unter Fieber und Kopfschmerzen übergab, stellte seine Kinderärztin bei einer “Sonderbehandlung” am Abend fest, dass es sich um eine Streptokokkeninfektion, die er erst kürzlich schon einmal hatte, diesmal nicht handelt.

Er solle erstmal ein paar Tage zu Hause bleiben und Kontakt zu anderen meiden. Einen Schweinegrippen-Test wollte sie nicht machen, da es sich entweder nur um eine grippale Infektion oder aber eben um die Schweinegrippe handeln könne. Medikamente wie Tamiflu würde sie ihm auf jeden Fall nicht verschreiben. Die starken Neben-/Wirkungen und möglichen Komplikationen, sowie den dann um nur einen Tag verkürzten Krankheitsverlauf würden die Einnahme nicht rechtfertigen.

Das ist auch ihre Einstellung zur Impfung selbst. Auch andernorts wird vermehrt auf einen Schweinegrippen-Test verzichtet, sofern die Symptome und die Schwere der Erkrankung nicht schwerwiegend sind. Scheint mir eine vernünftige Vorgehensweise zu sein. Wer weiß schon, wie weit die Durchseuchung bereits fortgeschritten ist. Meinen kleinen Neffen geht es jetzt – zwei Tage später – schon wieder prächtig. Ob er sie, die Schweinegrippe, nun hatte, wissen wohl nur die Viren selbst.

2 Kommentare vorhanden

  1. geschrieben am 18. November 2009 um 02:25 Uhr | Permalink

    ich war vor ein paar tagen in tokyo innem minimal / house club, nun habe ich schnupfen :D

  2. tech
    geschrieben am 20. November 2009 um 16:18 Uhr | Permalink

    Nicht überall, wo Schnupfen drauf steht, ist auch Grippe drin. :D

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