damals / Film / 9.03.2008

Deutschland im Jahre Null

FILM-TIPP für Frühaufsteher: Roberto Rossellini’s Film aus dem Jahre 1947/48, schonungslos und sehr sehenswert. 11:50 Uhr auf 3sat

asc-deutschland-im-jahre-null.jpg Roberto Rossellini hatte mit seinen beiden vorherigen Filmen “Rom offene Stadt” und “Paisà” bereits Weltruhm erlangt, als er sich entschloss, im zerstörten Nachkriegs-Berlin einen Film zu drehen. “Deutschland im Jahre Null” interpretiert den moralischen Zustand der Deutschen inmitten ihrer Trümmer, verweigert dabei eine positive, zukunftsgerichtete Perspektive und stieß auf heftige Ablehnung und Unverständnis. Der Film ist dem Neorealismus zu zurechnen, an Originalschauplätzen im dokumentarischen Stil hauptsächlich mit Laiendarstellern gedreht. Ein Kind, dem die Sorge um seine Familie aufgebürdet ist, geht darin zugrunde, auch weil die NS-Ideologie noch mächtig fortwirkt. Der Film zeigt die zerstörten Häuser und Straßen Berlins, aus denen die Fassaden der NS-Bauten hervorragen, dort, wo in den vergangenen Jahren Berlins Mitte neu entstand. Quelle

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