politik / 27.07.2009 / 1 Kommentar

Der Grüne Troll

Die Tatsache, dass diese Community viel Zeit in virtuellen Räumen verbringt, spielt dabei eine große Rolle. Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert. Anders kann die ignorante Argumentation gegen die Internetsperren gar nicht erklärt werden.

Da ist zum Beispiel das Argument, die Sperren könnten umgangen werden. Da haben sich einige wohl das Hirn herausgetwittert. Genauso gut könnte die Tatsache, dass Morde begangen werden, obwohl sie verboten sind, als Argument gegen den Mordparagraphen im Strafgesetzbuch angeführt werden.

Nein. Das ist kein Getrolle. Der GRÜNE Güldner, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der bremischen Bürgerschaft, meint das wirklich ernst.

Danke für die Entscheidungshilfe!

GRÃœNE
[  ] wählbar
[x] nicht wählbar

Es gibt natürlich noch andere Gründe, die die GRÜNEN unwählbar machen. Als Beispiele seien da nur die Zustimmung zum Kriegseinsatz in Afghanistan und die Beteiligung an den Hartz-Gesetzen, insbesondere Hartz4, genannt.

Ein Kommentar vorhanden

  1. n3tcr4sh
    geschrieben am 27. July 2009 um 16:51 Uhr | Permalink

    Jede Partei, die mal revolutionär war, wird irgendwann konservativ. So war das mit den Freisinnigen, so ist das mit den Grünen und den Sozialdemokraten.
    Zum Glück sind die Piraten in der Schweiz auch auf dem Vormarsch.

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