sonst so / 9.10.2006 / 1 Kommentar

Daddeln gegen Bares

Das Spiel ‘World of Warcraft’ trägt schon seltsame Blüten. Denn wer kennt sie nicht, die Menschen im Bekannten- und Freundeskreis, die keine Zeit mehr haben, denen es nur noch um ihr WoW geht. Das es bei dem Spiel auch um viel Geld geht, zeigen nicht nur die recht hohen monatlichen Gebühren für den Zugang zum Spiel.

In China wird auf ganz andere Weise Geld mit WoW verdient. Dort arbeiten Jugendliche unter unwürdigen Bedingungen täglich 12 Stunden als sogenannte Goldfarmer, um in WoW virtuelles Gold zu scheffeln, welches ihre Chefs dann im Internet zu echtem Geld machen. Ihr Monatsgehalt beträgt dabei zwischen 60 bis 100 Euro. Käufer für dieses virtuelle Gold scheint es reichlich zu geben, denn in China boomt dieser (Sklaven-)Arbeitsmarkt.

Siehe Tagesthemenbeitrag zur WoW-Sklaverei in China bei YouTube.

Ein Kommentar vorhanden

  1. geschrieben am 11. Oktober 2006 um 13:57 Uhr | Permalink

    Das mit den Jugendlichen Arbeitern ist schon ziemlich assig.

    Müsste nicht sein, müsste verboten werden.

    Grüße Andreas

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