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Film / 25.02.2007

Die Oscar-Gewinner sind…

Heute Nacht werden wieder die Oscars vergeben. In Hollywood wird dann nachher wieder entsprechend großes Theater veranstaltet. Dem Movieblog soll jetzt angeblich die Liste der Gewinner zugespielt worden sein von jemanden, der bei Price Waterhouse arbeitet. Der Firma, die die Stimmenauszählung durchführt.

Bester Film wird demnach: ‘Departed: Unter Feinden’
Bester ausländischer Film wird leider nicht ‘Das Leben der Anderen’, sondern ‘El Laberinto del Fauno (Pans Labyrinth)’.
Bester Hauptdarsteller wird Forest Whitaker – ‘Last King of Scotland’.
Beste Hauptdarstellerin wird Helen Mirren – ‘The Queen’.
Den Preis für die Beste Regie bekommt Martin Scorsese – ‘The Departed’. usw…

Na mal sehen, ob das denn alles so stimmt. Die komplette Liste der angeblichen Oscar-Gewinner gibt es im Movieblog.

Film / 18.02.2007

Muxmäuschenstill

muxmst.jpg Mux hat genug. Er nimmt das Gesetz in die eigene Hand und jagt Straftäter. In den Straßen von Berlin sorgt er mit einer Pistole bewaffnet als Ich-AG anfangs noch alleine für Recht und Ordnung. Auf eigene Faust blitzt er Raser und kassiert von ihnen Pauschalbußen von 200 Euro. Als pädagogische Maßnahme lässt er vom Raser gleich noch das Lenkrad abmontieren. Schwarzfahrer, Schwimmbad-Pinkler, Falschparker und Graffiti-Sprayer, gegen sie alle kämpft er an und hält alles auf Video fest.
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Film / 6.02.2007 / 1 Kommentar

American Beauty

Mal wieder gesehen. Lief grad im Fernsehen. Eine Gesellschaftssatire, so stehts geschrieben. Aber eigentlich ist es mehr. Einer der besten Filme die letzten Jahre.

Film / 1.02.2007

Was nützt die Liebe in Gedanken

Tja was nützt die Liebe in Gedanken, wenn sie nicht auszubrechen vermag?
Den Film ‘Was nützt die Liebe in Gedanken’ gibt es heute Abend auf arte.
“Verwirrt durch ihre Gefühle sind sie auf der Suche nach dem Glück, der Liebe und der Rebellion: Paul und Günther, zwei ungleiche Freunde, feiern in einem Sommerhaus ein berauschendes Fest, bei dem nicht nur die Emotionen außer Kontrolle geraten. Voller Poesie und in fesselnden Bildern entfaltet sich das Drama der ‘Steglitzer Schülertragödie’ von 1927.”
Tolle Schauspieler, tolle Bilder mit einer stimmungsvollen Atmosphäre. Nach einer wahren Begebenheit.
Heute 20:40 Uhr auf arte. Wiederholung am 5.02.07 um 0.25 Uhr.

Film / 6.01.2007

Filme zwischen den Tagen

Es gibt tatsächlich noch Kinos, die einen für 3,50 Zutritt gewähren. Zugegebenermaßen anderswo weit draußen in der Provinz und vielleicht auch nur zwischen den Tagen. Solch günstigem Angebot kann man sich natürlich nur schwerlich entziehen. So kam es zwischen den Tagen zu mehreren Kinobesuchen.

Der weisse Planet
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Dieser Dokumentarfilm könnte einmal ein zeithistorisches Dokument werden für eine Schnee- und Eislandschaft der Arktis mit ihrer vielfältigen Tierwelt, wie es sie auf der Erde mal gab und bald nicht mehr gibt. Wenn denn der Mensch so weiter macht mit seiner räuberischen und egoistischen Expansion auf der Erde. Der Umstand der globalen Erwärmung wird auch im Film deutlich und rührend am Schicksal der Eisbären thematisiert.
In sehr nahen und bisher nicht gesehenen Aufnahmen – z.b der unglaubliche Einblick in die Höhle der Eisbärenmutter und ihrer Jungen – durchzieht das Leben einer Eisbären-Familie wie ein roter Faden vom arktischen Frühling bis zum arktischen Winter den Film. In gleicher Weise kommen, unterbrochen von wunderschönen Panoramaaufnahmen, die vielen anderen Tierarten der Arktis zum Vorschein. Manche scheinen gar von einem anderen Planeten zu stammen. Arktische Vögel, Robben, Lemminge, Moschusochsen, Killerwale und Belugas, um nur einige zu nennen, haben alle ihren ganz besonderen Auftritt. Immer begleitet von wunderschöner und stimmiger Musik.
Den französischen Regisseuren Stéphane Milliére und Thierry Piantanida (Mikrokosmos, Das Geheimnis der Zugvögel), die insgesamt drei Jahre an diesem Film gearbeitet haben, ist mit “Der weisse Planet” eine wunderschöne und auch mahnende Liebeserklärung an die Arktis gelungen.
Wir Menschen sollten endlich unseren Arsch bewegen, und dafür sorgen, dass uns diese Welt erhalten bleibt.

Déjà Vu
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Der Film ist schlecht. Aber sowas von. Und völlig überbewertet ist er erst recht. Da kann auch die gute Kameraführung nicht darüber hinweg täuschen.
Dieser Sci-Fi-Action-Thriller spielt in New Orleans, ein halbes Jahr nach Hurricane Katrina. So langsam kehrt wieder Normalität ein und in der Stadt steht das “Mardi Gras”-Fest auf dem Plan. So herrscht auch auf einer Fähre ausgelassene Stimmung. Da explodiert das Schiff und reisst 543 Passagiere in den Tod. Schnell ist klar, dass es ein Terroranschlag war, gegen den man machtlos ist.
Nicht aber in “Déjà Vu”. Denn jetzt geht es nämlich los. Dank neuartiger technischer Möglichkeiten ist es möglich in der Zeit zurückzuspringen. Science-Fiction eben. Agent Doug Carlin (Denzel Washington) setzt also nun alles daran, diesen terroristischen Anschlag eines Einzeltäters ungeschehen zu machen.
Was der Zuschauer nun geboten bekommt, ist ein ständiges Geswitche in die Vergangenheit. Dieses ständige Geswitche, um das Verbrechen zu verhindern, ist alt, langweilig und albern. Einfach schlecht gemacht. Quasi Science-Fiction für Naive. Die Krone wird dem Ganzen dann noch mit dem Schluss der Geschichte aufgesetzt. Ein Ende, das absurder wohl nicht sein kann. Das Eintrittsgeld für diesen Film kann man sparen und lieber in den Schutz der Eisbären investieren.

Babel
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Die Geschichte ist relativ schnell erzählt. Irgendwo auf der Welt – genau genommen in Marokko – fällt ein Schuss. Der Schuss trifft die Amerikanerin Susan (Cate Blanchett), die zusammen mit ihrem Mann Richard (Brad Pitt) Urlaub in Marokko macht, um gemeinsam den Tod ihres Kindes zu verarbeiten. Derweil sie in Marokko unterwegs sind, sind ihre zwei anderen Kinder zu Hause in San Diego geblieben und werden von ihrer mexikanischen Nanny Amelia betreut.
Geschossen haben die Kinder eines einheimischen Hirten, die eigentlich auf die Schafe aufpassen sollten und mit dem Gewehr Schakale vertreiben sollen. In einer Mischung aus Unglauben der Wirkung der Waffe gegenüber und aus kindlichem Leichtsinn zielen sie auf einen Touristenbus und treffen schicksalhaft die Schulter der Susan. In einem arg konstruierten Besitzwechsel gelang dieses Gewehr zuvor irgendwie von einem Japaner über Mittler und dem Vater in die Hände der Kinder.
Dieser Vorfall, der international für einen terroristischen Akt gehalten wird und entsprechend für Aufsehen sorgt, wirft den Rückreisetermin des Ehepaares über den Haufen. Natürlich nicht ohne Folgen, denn die Nanny Amelia wollte an diesem Wochenende zur Hochzeit ihres Sohnes nach Mexiko reisen. Sie entschliesst sich, die Kinder illegal mit zur Hochzeit nach Mexiko zu nehmen.
Parallel kommt storyreich der ehemalige Besitzer des Gewehres, ein Japaner, ins Spiel. Er versucht, in Tokio lebend, mit seinen Erinnerungen sowie seiner taubstummen Tochter klar zu kommen. So bilden sich in diesem Film drei Stränge, die zugegebenermaßen beeindruckend Einblicke in das Leben im Rahmen der zur Handlung gehörenden Menschen in Japan, in Mexiko und in Marokko geben.
Besonders der Marokko-Teil konnte dabei überzeugen. Die Hollywood-Stars Brad Pitt und Cate Blanchett lassen trotz ihrer Präsenz viel Raum für die ganzen Laiendarsteller. Vielleicht wirkt der Film gerade dadurch in den Teilen authentisch.
Ansonsten wird die Geschichte des Filmes in ihrer Nachwirkung zunehmend banal. Die Globalisierungskomponente, auf die der Film abzielt, könnte durch einen umgefallenen Sack Reis in China, dessen Inhalt später irgendwann auf europäischen Tellern landet, wohl nicht unspannender erzählt werden.

Film / 29.11.2006

Der letzte Trapper

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Findet es kitschig. Aber ich mag diesen Film.
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Film / 23.11.2006 / 3 Kommentare

A.I.

Nach den düsteren Tagen dieser Woche, ist es vielleicht mal ganz gut in die Zukunft zu schauen. Allerdings erfährt man dann, dass es dort auch nicht besser aussieht. Zumindest wenn es nach den Visionen von Brian Aldiss geht, die er 1969 in der Kurzgeschichte „Supertoys Last All Summer Long“ niederschrieb.
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Stanley Kubrick interessierte sich schon länger für diese Geschichte und wollte sie gerne filmisch umsetzen. Allerdings hielt er die technischen Möglichkeiten für noch nicht ausgereift genug. So gingen die Jahre ins Land. Es gelang Kubrick nicht mehr den Film zu Ende zu bringen. 1999, kurz bevor er im Alter von 73 Jahren starb, übergab er das Projekt an seinen Freund Steven Spielberg. So entstand ein Spielberg-Film mit einer hier und dort deutlichen Handschrift von Stanley Kubrick. Eine interessante Mischung und eine sehr interessante Auseinandersetzung mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Eine faszinierende aber auch recht düstere Reise in eine – vielleicht ja die (?) – Zukunft. Samstag 22:40 Uhr in der ARD.
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