denkstelle
23.05.2009 / 3 Kommentare

Letzte Worte

Von jemandem, den man eigentlich gar nicht kannte. Nur seine Aktivitäten in einem Board und vor allem auf seiner Seite, die man aber auch nur unregelmäßig besuchte. Dennoch machen seine Worte sehr traurig, weil seine Aktivitäten im Netz einen ganz anderen Menschen zeigten. Einen Menschen, der offenbar im Leben steht. So stark kann manchmal das VL im Internet über die Menschen hinter den Usernamen hinweg täuschen. Schade, dass er für sich im Leben keinen Weg gefunden hat, die so manchem in die Wiege gelegte Einsamkeit auf Erden zu bewältigen. Aber er hat es sich, wie man lesen kann, trotzdem nicht einfach gemacht mit seinem Entschluss.

R.I.P. Der Jimi von pinguhuhn.de – sein Abschiedbrief

23.05.2009

Zeichen der Zeit

Manche Lieder werden von ihnen wieder eingeholt.
Hörprobe

19.05.2009

Blick in eine mögliche Zukunft

Das, was gleich zu sehen ist, ist so in Gänze noch nicht Realität. Das Video vermischt die aktuelle Realität und mögliche Zukunftsszenarien, ohne dazwischen sichtbar zu unterscheiden.


DirektLink: Vimeo

-> Du bist Terrorist – eine Kampagne in Anlehnung an die 2005′er Kampagne “Du bist Deutschland”

22.04.2009

Fast 20 Jahre freies Internet – ein kleiner Abgesang

Mal von den Anfängen in Deutschland mit Zwangsproxy bei Providern wie Metronet abgesehen. Das waren damals Zwänge mangelnder Performance wegen.

“Kommt alles wieder!” schreit Opa aus dem Hintergrund.
Opa hatte in dunklen Jahren mal für seinen Cousin, der Kommunist war, die Druckmaschine versteckt.

Nun denn, es war toll mit Dir liebes Internet. Du warst in Deiner Struktur so schön grenzenlos und ideologiefrei. Zwanzig Jahre virtuell echte Freiheit. Was will man mehr?

Jetzt sind mal andere dran. Nämlich die, die sich gerne an Dingen abarbeiten, die anarchische Züge in sich tragen.

“Kommt alles wieder!” wiederholt sich Opa im Hintergrund.
Opa muss es ja wissen…

Lieben Gruß in die Zukunft.

27.03.2009

Der Hase ist blau

Man muss die Dinge nur so oft wie möglich und überall, wo es geht, wiederholen. Dann glauben es die Leute schon. Irgendwann fressen sie dann auch den falschen Hasenbraten.

18.03.2009 / 3 Kommentare

Zeit der Besinnung – 2009

Nach Ende des Rausches folgt die Zeit der Besinnung. Das war auch schon 2006 nach Emsdetten der Fall. Ich habe dazu noch einmal ausgewählte Artikel aus dem Jahr 2006 rausgesucht. Schon damals war man, wenn auch mit etwas Verzögerung, zu einer differenzierten Betrachtung in der Lage. Eine kleine Presseschau, die auch den Stillstand in der Sache zeigt.

2009
World Of Bullshit
Wie wäre es, statt der “Computerspiele” mal populistische Studien zu verbieten? Oder deren Lektüre erst “ab 18″ zu erlauben? Es würde nichts helfen, die “Experten” sind nicht mehr zu stoppen. (taz.de)

Zu schnell geschossen
Getötet hat Tim K. mit einer Pistole – nicht mit der Maustaste. Wer jetzt laut ein Verbot von Killerspielen fordert, ignoriert die Notwendigkeit ganz anderer Debatten (zeit.de)

Amokläufe: Sind reale oder virtuelle Waffen das Problem?
Schützenvereine und Waffenliebhaber haben noch eine bessere Lobby in der Politik als die Computerspieler (telepolis.de)

2006 – nach Emsdetten, alle Artikel sind noch online
Hilflose Gewalt
Nach dem Amoklauf eines Schülers in Emsdetten sollten wir uns Zeit nehmen nachzudenken, warum junge Menschen so verzweifeln, dass sie zu solcher Gewalt greifen. (zeit.de)

Die unnützen Reflexe überforderter Politiker
Nach dem Amoklauf an einer Realschule in Emsdetten will Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann mit einer Bundesratsinitiative ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen erreichen. Andere Politiker unterstüzten dies. “Verbot! Verbot! Verbot!” Eine altbekannte Reaktion, die keinem hilft. (welt.de)

Rohrkrepierer gegen Ballerspiele
Der Amoklauf von Emsdetten war kaum beendet, da war für viele Politiker bereits klar: Killerspiele haben Sebastian B. zur Gewalt verführt. Sie müssten jetzt endlich verboten werden. Eine Forderung, die so hilf- wie wirkungslos ist. Experten sind sich einig: Kein Spiel macht ein Kind zum Mörder. (spiegel.de)

noch mehr aus 2006 hier: Zeit der Besinnung

12.03.2009 / 2 Kommentare

Es passiert nichts

Aus 2007 von und mit Hagen Rether aus dem 3sat-Spezial “Liebe”.

DirektLink: YouTube

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