Das ist alles manchmal gar nicht so einfach…
Gefühle, Emotionen und Realitäten
noch immer fassungslos…
Ich verstehe es nicht! – Bericht einer Überlebenden
Sternstunde deutscher Journalie
Draufhalten.
Aber auch unter Journalisten gibt es Menschen. Wie zum Beispiel eine Reporterin des NDR, die gerade bei einer Liveübertragung vor laufender Kamera während ihrer Moderation den Dienst verweigerte. Wohl vom eigenen Gewissen eingeholt.
9. November 1989
Eigentlich ist alles erzählt. Hundertfach in tausenden von Geschichten und nicht zuletzt in zeithistorischen Dokumenten. Es bedarf nur des Interesses an dieser Geschichte. Jubiläen haben es so an sich, die Dinge und damit auch ganz eigene Erinnerungen wieder hervorzuholen.
Aus ganz persönlicher Sicht war 1989 ein Jahr vieler Extreme, die allesamt zusammen gehören. Extreme Entscheidungen, extreme Aktionen, extreme Ängste, extremes Glück und zum Ende des Jahres am 9. November ein extremes Glücksgefühl, dass man für sich alleine gestellt gar nicht beschreiben kann. Das Jahr 1989 war geprägt vom Wunsch, der Entscheidung und schließlich der mehrfach versuchten Realisierung das Land zu verlassen. Der 9. November mit der historischen Pressekonferenz, auf der Schabowski das Ende besiegelte, bildete in jenem Jahr schließlich das Finale dieser Versuche und gleichzeitig den Startschuss, ein anderes – ein neues Leben anfangen zu können. Zu Kurz kam am Ende die Aufmerksamkeit für den Wandel in der DDR. Dafür war es einfach zu spät.
Wer sich der Geschichte und der Aufarbeitung, egal ob mit oder ohne ostdeutschem Migrationshintergrund, stellen möchte – ich wünschte, viele würden es tun, hat alle Möglichkeiten dazu und sollte seine Reise in die Geschichte der DDR in einem der zahlreichen Stasi-Knäste, die heute Gedenkstätte sind, beginnen.
Meine Freiheit, Deine Freiheit
von Georg Kreisler
DirektLink: YouTube
goldig heimkommen
Verteidigungsminister Jung erwägt jetzt übrigens, inspiriert durch die Michael Jackson Trauerfeier, gefallene Soldaten künftig in güldenen Särgen heim zu holen.
Der Bezug dazu ist wohl hier zu sehen.
Letzte Worte
Von jemandem, den man eigentlich gar nicht kannte. Nur seine Aktivitäten in einem Board und vor allem auf seiner Seite, die man aber auch nur unregelmäßig besuchte. Dennoch machen seine Worte sehr traurig, weil seine Aktivitäten im Netz einen ganz anderen Menschen zeigten. Einen Menschen, der offenbar im Leben steht. So stark kann manchmal das VL im Internet über die Menschen hinter den Usernamen hinweg täuschen. Schade, dass er für sich im Leben keinen Weg gefunden hat, die so manchem in die Wiege gelegte Einsamkeit auf Erden zu bewältigen. Aber er hat es sich, wie man lesen kann, trotzdem nicht einfach gemacht mit seinem Entschluss.
R.I.P. Der Jimi von pinguhuhn.de – sein Abschiedbrief
