
Endlich ist es soweit. Heute erscheint das neue Album von Björk auch in D. Die Ankündigung eines rein aus Vocals bestehenden Albums irritierte schon ein wenig. Gerade die Mischung aus den unverwechselbaren elektronischen Klängen und ihrer Stimme macht für mich den Reiz ihrer Musik aus. Nun soll also alles nur noch aus Vocals bestehen.
«Rave, Techno, Disco. Einer macht mit dem Mund den Takt, der nächste die Melodie...» so ihre Beschreibung in einem Interview. So kommen die Songs dann auch aus den Lautsprechern. Dabei sind die Vocals mal mehr, mal weniger verfremdet. Die angenehmere Variante ist dabei die erst Genannte. Mein erster Gedanke nach dem Anhören war: hoffentlich gibt es bald ein Remix-Album. Aber man sollte sich schon erst etwas mehr Zeit für das Album nehmen, bevor man urteilt. So nach und nach erschliesst es sich einem und man entdeckt ein paar wahre Perlen. Neue Hörerschaften wird Björk aber wohl eher nicht erreichen, will sie vielleicht auch nicht.
Zu sehen war Björk ja überraschenderweise schon bei der Eröffnungsveranstaltung der olympischen Spiele in Athen mit dem neuen Song «Submarine». Nachtrag: Ein weiteres interessantes Interview mit Björk gibt es bei der Netzeitung zu lesen: Link