Eine eigentlich viel zu abgedroschene Überschrift für so ein interessantes Interview.
Bleibt in einer so materiellen Welt noch Platz für einen Sinn des Lebens?
Nein. Im Bild der griechischen Naturphilosophen kann dem Menschen kein bestimmter Sinn zugeordnet werden. Aber gerade darin hat Epikur zum Beispiel eine Befreiung gesehen: Er wollte den Menschen von der Furcht vor den Göttern befreien durch die Erkenntnis der Wissenschaft. Es liegt ja auch ein Trost darin, dass der Mensch aus Atomen besteht und früher oder später wieder in diese Atome zerfallen wird. Also braucht er sich überhaupt nicht zu ängstigen.
Altphilologe Alfred Stückelberger im Interview bei Spiegel-Online zum Thema:
Wie antike Denker die Teilchenphysik vorwegnahmen
Hoch leben die Griechen!
