21.11.2007

abgehört und mitgehört

Nein, kein weiterer Schäuble Artikel. Oder vielleicht doch.

Das besprechen wir lieber nicht am Telefon”: Diese Grundregel kannten die meisten DDR-Bürger, hatte sich das in Artikel 31 der Verfassung der DDR verbriefte Fernmeldegeheimnis doch allzu häufig als Makulatur erwiesen. Tagtäglich verstieß das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) bei seinen Ãœberwachungs- und Kontrollmaßnahmen gegen das geltende Recht – mit Billigung der SED-Führung und ohne juristische Konsequenzen.

Wie wurden die illegalen Abhörmaßnahmen vorbereitet und realisiert? Welche Funktion hatte die Abteilung 26 des MfS? Wie sah die Zusammenarbeit der Staatssicherheit mit dem zuständigen Fernmeldewesen der DDR aus? Und was geschah mit den geheimpolizeilichen Dossiers?

Diesen und weiteren Fragen gingen am 31. Mai 2007 auf einer Veranstaltung der BStU im Museum für Kommunikation in Berlin die Politikwissenschaftlerin Sigrid Philipps, der Diplomphysiker Hans-Joachim König und die Historikerin Angela Schmole nach; Moderation. Andreas Schulze, Pressesprecher der BStU.

Die BStU stellt Auszüge dieser Veranstaltung als Audiomitschnitte zur Verfügung. Die MP3-Dateien kann man sich auf der entsprechenden Internetseite der BStU. runterladen: Klick
Bitte mal anhören.

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