Film / prem / 30.08.2007 / 4 Kommentare

28 Weeks later

Gedränge vor dem Kino!
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Ab Heute sind sie wieder unterwegs! Für mich wird das der Film des Jahres, egal, was dieses Jahr noch kommen mag. Einfach, weil ich Zombiefilmchen liebe. 28 Weeks later ist die lose Fortsetzung von 28 Days Later und lässt diesen gleich mal wie ein mittlerweile verstaubtes Filmwerk hinter sich. Es ist zwar wieder ein Virus, dass die Menschen zu Zombies werden lässt, und wieder ist London der Ort des Geschehens. Das ist aber auch schon alles, was 28 Weeks later mit seinem Vorgänger gemein hat. Ansonsten setzt man bewusst auf einen Neuanfang.

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Die Story:
Nachdem ein halbes Jahr seit dem Ausbruch des Virus vergangen ist und die Zombies verhungert sind, beginnt man mit Hilfe einer US-Spezialeinheit damit, die Innenstadt von London neu zu bevölkern. Central-London, die gesäubert Zone, wird zum District 1 und komplett vom restlichen London abgeriegelt. Die ersten Zivilisten werden wieder in diesen Bereich der Stadt zurückgeführt.

Andy (Mackintosh Muggleton) und Tammy (Imogen Poots) sind die ersten Kinder, die zurück nach London dürfen. Beide waren damals, als der Virus ausbrach, zu einem Ausflug in Spanien unterwegs und dadurch von ihren Eltern getrennt. In London wartet bereits ihr Vater Don (Robert Carlyle) auf die beiden. Von ihm müssen sie erfahren, dass er zusehen musste, wie die Mutter bei einem Angriff der Zombies starb und er sich nur noch selber retten konnte.

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Eines Morgens machen sich Andy und Tammy auf zu ihrem alten Zuhause ausserhalb der Sicherheitszone, um ein paar Dinge aus dem ehemaligen Familienhaus zu holen. Ihr Weg führt sie dabei durch ein völlig verlassenes und verwahrlostes London. Da ihr Ausbruch aus der Sicherheitszone nicht unbemerkt blieb, werden sie schon wenig später durch die Army an ihrem Haus aufgegriffen, just in dem Moment, als sie dort auf jemanden stiessen. Die beiden Kinder und diese Person werden zurück ins District 1 gebracht. Die Medizinerin Scarlet (Rose Byrne) führt wenig später Untersuchungen, eine reine Routinemaßnahme, durch und stellt fest, dass die aufgespürte Person mit dem Virus infiziert ist.

Was dann – ja fast schon zwangsläufig – folgt, ist ein apokalyptischer Horrortrip mit viel Blut und sehr brutalen Szenen. Die schnellen Schnitte und wackeligen Kamerafahrten durch eine teils sehr gruselige Kulisse tun ihr übriges für den Horror und den hohen Stressfaktor. Manch Szene erinnert dabei auch ein wenig an einen Egoshooter. Für schwache Nerven ist das alles nichts.

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28 Weeks Later hat neben dem nötigen Maß an Trash und Unlogik alles, was so ein Horror braucht, auch für den schon routinierten Vielseher. Also rein da, aber nur mit starken Nerven.

4 Kommentare vorhanden

  1. geschrieben am 30. August 2007 um 19:52 Uhr | Permalink

    Muss noch überlegen, ob ich mir das wirklich antue.
    Den Ersten habe ich gesehen; als Erinnerung bleiben mir einerseits die wirklich genialen Situationen und Szenen, anderseits die Phobien im Dunkeln.

  2. arne
    geschrieben am 31. August 2007 um 10:03 Uhr | Permalink

    Da gibt es wirklich ein paar Szenen im Dunkeln, die ganz schön gruselig sind. Wenn man da sensibel ist, sollte man es vielleicht besser lassen.

  3. thrawn'S
    geschrieben am 31. August 2007 um 15:55 Uhr | Permalink

    Mhmm…hab mal angefangen mir den Film zu besorgen..! ;)
    Aber irgendwie weiss ich nicht, ob ich ihn schauen sollte bei den comments hier und generell statements über den Film…normal werd ich bei halbwegs gruseligen Filmen schon nervös ^^

  4. arne
    geschrieben am 3. September 2007 um 12:07 Uhr | Permalink

    Ein wenig stressig ist der Film schon. Wenn man wegen oder in Dunkelheit ernsthafte Phobien entwickelt, dann sollte man es wirklich lassen.
    Wenn man allerdings beim anschauen nicht vergisst, dass es nur ein Spielfilm ist, dann rein da. :-)

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