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Spiel / 22.05.2007 / 4 Kommentare

2 Cheater in Action und was sonst noch geht

aimbot-in-action.jpg

Kommen wir zu den wichtigen Themen. Cheats in Counter-Strike: Source. Es ist schon eine Weile her, dass ich auf irgendwelchen Publik-Servern einem Cheater begegnet bin. Mag an der Wahl der Server liegen, die ich besuche, oder daran, dass es nicht mehr so viele Cheats gibt. Die heutige Begegnung mit zwei Cheatern zeigte dann aber wieder mal, dass nach wie vor alles zu funktionieren scheint, was man als Cheater so nötig hat.

Die Beiden heute trieben mit Wallhack und Aimbot ihr Unwesen, taten dies jedoch auf sehr plumpe Art und Weise, so dass sie schnell auffielen und nicht lange unbemerkt auf dem Server blieben. Die Zeit reichte jedoch aus, zwei Demos anzufertigen und ihre Steam-IDs zu notieren: Harry Beaver° Steam_0:0:7530026, Harry Beaver^ Steam_0:0:9434429. Demo-Download.
Bemerkenswert war, wie performant die Cheats bei den beiden arbeiteten.

Was alles geht
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Schaut man sich auf einschlägigen Seiten und Foren um, dann bestärkt das Angebot die Annahme, dass es nach wie vor viele Möglichkeiten zum Cheaten gibt. Seien es Wallhacks, Aimbots, Radar-Hacks, norecoil-Hacks, transparente Wände, das Ausblenden von Texturen (z.b. Himmel), farbige Models oder in letzter Zeit zunehmend modifizierte “Materials” sowie veränderte Texturen der Standardmaps. Man fühlt sich als alter CS’ler an die CS1.6-Zeiten vor VAC und Cheating-Death erinnert.

Private Cheats gibt es nur gegen Kohle
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Auffällig ist, dass es eine recht hohe Akzeptanz zu geben scheint, für einen privaten Cheat Geld auszugeben. Der Vorteil von privaten Cheats gegenüber Publik-Cheats ist einfach, dass die privaten Cheats oftmals besser programmiert sind, nicht so weit verbreitet sind und im Gegensatz zu Publik-Cheats weniger schnell erkannt werden. Die recht schnelle Erkennung scheint auch oft ein Problem der öffentlich zugänglichen Cheats zu sein. Zumindest ist, wenn man die häufige Nachfrage beobachtet, ob ein Cheat ‘detected’ oder ‘non-detected’ ist, die Sorge vor einer schnellen Erkennung und einem darauf folgenden Ban durch Valve (VAC) recht hoch.

Und was nun?
Ich war wirklich aufgrund des großen Angebotes ein wenig erschrocken. In Panik verfallen oder aber Counter-Strike frustriert vergessen muss man aber nicht. Der beste Schutz gegen Cheater ist neben den technischen Barrieren (z.b. VAC) eine aufmerksame Community auf dem Server. Die sogenannte Selbstkontrolle unter Stammspielern eines Servers scheint mir immernoch die effektivste Methode gegen Cheater zu sein, natürlich in Verbindung mit aktiven Admins. Als ehrlicher Spieler bleibt einem auf einem Publikserver, wenn gerade beschriebene Methode nicht funktioniert, meist nur, sich einen anderen Server zu suchen.

Hoffnungsvolle Zeichen kommen indes von Valve. So soll es – derzeit noch im Beta-Test – mit dem nächsten großen Update einen sogenannten ‘Pure-Mode’ geben. Ist dieser Modus auf einem Server aktiviert, können Spieler nur noch mit einem originalen Counter-Strike: Source auf dem Server spielen. Custom-Material, egal welcher Art, soll dann nicht mehr verwendbar sein. Admins haben jedoch die Möglichkeit bestimmte Sachen mit Hilfe einer sogenannten White-List zuzulassen.
Mehr hier: Valve macht die Schotten dicht

4 Kommentare vorhanden

  1. Max
    geschrieben am 22. May 2007 um 13:34 Uhr | Permalink

    Zum Thema: http://www.esl.eu/de/news/38333/

    Ist aber eigendlich lächerlich. 59 kann man nicht wirklich ne “Welle” nennen. Ist wie immer nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Und die 2 Jahre Sperre sind ja wohl auch eher nen Witz als ne Abschreckung. Zumal es den Leuten nicht wirklich schwer gemacht wird Fakeaccounts zu erstellen und das Spiel von neuem zu versuchen. Eigendlich ein unding in der grössten Online-Liga der Welt.

    Wenn ich was zu sagen hätte würd ichs so machen:

    – Registrierung nur mit gültiger Perso-Kopie inkl. Eintrag in Datenbank zum Vergleich.
    – Nur mit Foto!
    – Gültige Anschriften müssen hinterlegt werden. Auch wenn sie nicht sichtbar gemacht werden. Der User erhält dann einen Brief mit Bestätigungscode wie es z.b. web.de schon vor Jahren eingeführt hat.
    – Fakeaccounts sind so quasi ausgeschlossen.
    – Wurde dann eindeutig ein Cheat erkannt: Mindestens 10 Jahre Sperre. Wenn nicht sogar lebenslänglich bei härteren Fällen! Ohne wenn und aber.

    Aber das wär den Herren von der ESL sicherlich alles zu aufwändig. Ich mein die Kriegen ja das Geld auch nur so in den Arsch geschoben. Premium Accounts, Trusted, Shop, etc…

  2. geschrieben am 22. May 2007 um 22:34 Uhr | Permalink

    Man muss bedenken, dass es immer noch ein Spiel ist.

    Wie im Beitrag schon erwähnt, kann man auf guten Servern mit einer schneller Enttarnung des Cheaters durch die Community rechnen.

    Deine Forderungen sind recht übertrieben, zumal ähnliche Massnahmen schon mit der ESL-Playercard eingeführt wurden. Diese ist meines Wissens schon bei der Amateur League Pflicht, oder soll noch obligatorisch werden.

  3. Simon
    geschrieben am 5. June 2007 um 17:09 Uhr | Permalink

    Maxs Forderungen sind größtenteils so Pflicht! Genau das ist ESL Trusted!

    Aber die 10 Jahre Cheatersperre ist Unsinn, zwei Jahre reichen vollkommen; ehemaligen Cheater nimmt sowieso niemand mehr Ernst und sie werden niemals wieder auf hohem Niveau spielen können.

  4. geschrieben am 16. July 2007 um 21:51 Uhr | Permalink

    hi wie aknn man des machen das man durch die wände schauen kann ich weis net wie des geht wenn einer des weis dan bitte sagen an meine e -mail

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